Schlögl: SPÖ ist die Partei der Pendler

Schlögl-SPÖ präsentiert Pendler-Untersuchung - SPÖ wird noch mehr für die Pendler tun

St. Pölten, (SPI) - "Die nö. SPÖ ist die Partei der Pendler in NÖ. Wir werden uns in Zukunft noch mehr als bisher der Probleme der Pendler annehmen und für deren Lösung arbeiten", sagte heute Bundesminister Karl Schlögl bei der Präsentation einer Pendler-Untersuchung, die die SPÖ-NÖ im Rahmen ihrer derzeitigen Aktion "Brennpunkt Verkehr" erstellen ließ. Dabei waren im März und April insgesamt 1.300 Bahn- und Straßenpendler befragt worden und zwar 567 Bahnpendler auf den Hauptstrecken Richtung Wien, 513 Auto-Pendler Richtung Wien, und 220 Binnenpendler, die innerhalb NÖ zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen.****

SPÖ wird noch mehr für die Pendler tun 24 Prozent der befragten Pendler haben erklärt, daß sie sich mit ihren Anliegen von einer politischen Partei vertreten fühlen: 13 Prozent von der SPÖ; 5 Prozent von der ÖVP; 3 Prozent von den Grünen; 2 Prozent von der FPÖ; 1 Prozent vom LIF. 62 Prozent sagten, daß sie sich von keiner Partei vertreten fühlen. 14 % machten keine Angabe. "Daß sich die Mehrzahl derer, die sich von Parteien vertreten fühlen, dies von der SPÖ sagen, ist eine Bestätigung für das, was wir bisher für die Pendler in unserem Land getan haben, gleichzeitig aber auch Ansporn noch mehr zu tun", sagte Schlögl und erinnerte an die SPÖ-Aktionen für die Pendler und die Installierung eines SPÖ-Pendlerombudsmanns in der NÖ-Landesregierung (LR Dr. Hannes Bauer). "Ich lade daher die Landesbürger ein, an unserer Aktion "Brennpunkt Verkehr" teilzunehmen und uns ihre Verbesserungsvorschläge zu schicken", sagte er. Aktionsbüro "Brennpunkt Verkehr", Grillparzerstraße 14, 1010 Wien, Telefon: 01 / 402 416 113, FAX: 01 / 403 084 644, e-mail: karl.schloegl@spoe.at

Regionale Verkehrskonzepte für Verbesserungen im Straßenverkehr "Mit der Ausarbeitung der Regionalen Verkehrskonzepte und dem Druck, den die SPÖ-Landtagsfraktion mit ihren Vorschlägen in der Öffentlichkeit auf den verantwortlichen Verkehrsreferenten ausgeübt hat, wurden die Voraussetzungen für Verbesserungen im Bereich des Straßenverkehrs geschaffen. Mit dem Vorschlag einer Verkehrsanleihe wurde auch die konkrete Möglichkeit aufgezeigt, wie man wichtige Straßenprojekte jetzt rasch errichten könnte", stellte der Minister weiter fest.

Nächster Schritt: Die Bahn "Der nächste Schritt bezieht sich jetzt auf die Bahn", sagte er. "In unseren regionalen Verkehrskonzepten finden sich viele Vorschläge für eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und wir werden bei den verantwortlichen Stellen Druck machen, daß das Angebot der Bahn für die Pendler wesentlich verbessert wird".

Wünsche der Bürger werden zum "NÖ-Verkehrspaket" Die SPÖ wird aus den Regionalen Verkehrskonzepten und den Anregungen, Wünschen und Beschwerden der Bürger ein "NÖ-Verkehrspaket" schnüren, es im Rahmen einer Verkehrsenquete des Landtagsklubs öffentlich machen, und anschließend an die verantwortlichen Stellen heranbringen. "Dabei kann es um bessere Fahrplanabstimmungen oder Beschwerden über fehlenden Komfort gehen. So "klein" kann ein Problem gar nicht sein, daß wir es nicht aktualisieren werden", sagte Schlögl.

Klubobmann Abg. Anton Koczur: SPÖ-Regional-Verkehrskonzept fertiggestellt

SPÖ-Landtagsklubobmann Anton Koczur präsentierte in der Pressekonferernz das dritte Regionale Verkehrskonzept der SPÖ. "Es wurde von den Abgeordneten der SPÖ in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung erstellt und bezieht sich auf das Mostviertel und den Zentralraum und umfaßt die Bezirke Amstetten, Lilienfeld, Melk, St. Pölten, Scheibbs, Tulln. Für das Waldviertel und das Weinviertel gibt es ebenfalls schon Konzepte", teilte der Klubobmann mit," für den Südraum ist eines in Ausarbeitung". "Insgesamt sind in diesem dritten Konzept 24 (Einzel)Maßnahmen für Straßenverkehrsprojekte und 12 Vorschläge für den Erhalt oder den Ausbau von Bahnlinien enthalten", sagte er. "Nun stehen wir seitens des Landes auch vor der Notwendigkeit, daß NÖ Landesverkehrskonzept, welches aus dem Jahr 1997 stammt, dringend anpassen zu müssen. Wichtige Vorhaben, beispielsweise die Nordautobahn, sind in diesem Konzept noch nicht enthalten", so Koczur. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls ihre regionalen Verkehrskonzepte in ein neues NÖ Landesverkehrskonzept umfassend einfließen lassen.

Weiters betonte Koczur die dringende Notwendigkeit der Klärung der Finanzierung der wichtigen Verkehrsprojekte - beispielsweise Nordautobahn, Wiener Nord-Ost-Umfahrung - für Niederösterreich. "Hier haben die NÖ Sozialdemokraten mit ihrer Konzeption einer "Verkehrsanleihe" einen alternativen Vorschlag erarbeitet, mit dem die Projekte nicht erst in Jahrzehnten, sondern bereits in einigen Jahre verwirklicht werden könnten. "Hier muß auf Landesebene eindeutig mehr geschehen, hier müssen endlich Gespräche mit dem Bund und mit den anderen Bundesländern geführt werden", so der SP-Klubobmann.

Koczur: "Die rund 290.000 nö. Pendler (92 % sind Tagespendler) empfinden das Pendeln durchwegs als belastend, teuer und zeitraubend. Die Gesamtfahrzeit sowohl von Auto- als auch von Bahnpendlern nach Wien beträgt durchschnittlich 56 Minuten in einer Richtung, das heißt, daß die Pendler täglich fast zwei Stunden ihrer Freizeit für die Fahrt zum Arbeitsplatz opfern müssen. nö. Binnenpendler haben es etwas besser, sie sind nur 39 Minuten zu ihrem Arbeitsplatz unterwegs. Durchschnittlich geben die nö. Pendler laut eigenen Angaben monatlich 1.640 Schilling fürs Pendeln aus. Bahnpendler kommen billiger davon (S 1.280,--) als Auto-Pendler (S 1.940,--). Für 44 Prozent der Pendler stellt das Pendeln eine Belastung dar, nur für 21 Prozent ist es eher nicht und für 15 Prozent gar nicht belastend. Ältere Beschäftigte und jene, die bereits länger als 10 Jahre pendeln, finden es weniger belastend als andere. Deutlich höher belastet sind Wochenpendler gegenüber Tagespendlern. Auto-Pendler würden umsteigen - bei entsprechendem Angebot. Nach den Aussagen der Befragten würde jede/r Zweite auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, wenn die Zug-Frequenzen höher wären. Jeweils 38 Prozent würden bessere Zugverbindungen und eine andere Tarifgestaltung für einen Verzicht auf den PKW voraussetzen."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN