Niederösterreichisches Umwelt-System NUS & Klimabündnis

Sobotka: Europaweit Vorreiter zur Unterstützung der Nachhaltigkeit

St.Pölten (NLK) - Das NÖ Umweltsystem NUS geht erstmals systematisch über den Profitbereich hinaus und initiiert bzw. unterstützt die Einführung und Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems bzw. Integrierten Managementsystems für die Bereiche Umwelt-Qualität und Sicherheit in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen.

Bei einer Pressekonferenz heute in St.Pölten berichtete Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, daß in je einem Pilotprojekt das Magistrat der Stadt Krems und die Bezirkshauptmannschaft Krems bei der Einführung eines Kommunalen Integrierten Managementsystems (KIM) durch ein vom Land beauftragtes Consultingunternehmen beraten werden. Weiters werden die beiden Krankenhäuser Waidhofen an der Ybbs und Baden bei der Einführung eines Integrierten Managementsystems betreut. Schließlich werden 11 Klimabündnisgemeinden (Bad Großpertholz, Behamberg, Echsenbach, Gars am Kamp, Hagenbrunn, Lanzenkirchen, Pöchlarn, Retz, Tullnerbach, Waidhofen an der Thaya und Zwentendorf) in einer fünfteiligen Workshopreihe mit den Inhalten und Ansätzen von KIM vertraut gemacht und bei der Umsetzung gemeindespezifischer Projekte unterstützt.

Dies sei ein für Europa einzigartiger Weg zur Ressourcenschonung, Lebensqualitätsverbesserung und Unterstützung der Nachhaltigkeit, so Sobotka. Im Non Profit-Bereich gebe es bei Energie, Materialeinsatz und Logistik gewaltige Einsparungspotentiale. Durch Erfassung des Ist-Zustandes, Zielsetzung in Eigenverantwortung und Maßnahmenprogramme mit begleitendem und abschließendem Controlling sollen im Rahmen von NUS für Klimabündnisgemeinden spezielle Programme entwickelt werden. Niederösterreich unterstütze die Beratung bei ökologischer Beschaffung, Energieversorgung, Verkehrsplanung, Entsorgung und Contracting im gesamten NUS-Bereich mit 5,6 Millionen Schilling im laufenden Budget und erhoffe sich dadurch im Wettbewerb der Regionen im ökologischen Bereich einen führenden Platz.

Den nunmehr bereits 53 niederösterreichischen Klimabündnisgemeinden könne er, so Sobotka, zudem ab jetzt einen Klimabündnisordner zur Verfügung stellen, der konkrete Schritte in den Bereichen Förderungsansätze, Energie, Landwirtschaft, Verkehr und Beschaffungswesen vorschlage und seiner Vision, die Ökologie in allen Regierungsbüros zu verankern, breiten Raum gebe.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2175Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK