Wiener Gemeinderat (1)

Fragestunde

Wien, (OTS) Unter der Leitung von Gemeinderatsvorsitzendem Rudolf Hundstorfer (SPÖ) trat der Wiener Gemeinderat am Donnerstag zu einer Geschäftssitzung zusammen, die mit einer Fragestunde eingeleitet wurde.

Auf die erste Anfrage von GR Günther Reiter (SPÖ) für die Terminplanung der U1-Nord sagte Vbgm. Dr. Bernhard Görg (ÖVP), Baubeginn sei Ende 2001, die Fertigstellung sei für 2006 geplant. Die Bürgerbeteiligung in der Planungsphase sei sehr erfolgreich gewesen. Zu weiteren Verkehrsfragen betonte Görg, für die Bereiche Stammersdorf und Favoriten würden derzeit mit den Bezirken Alternativen zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs ausgearbeitet. Gerüchte, daß es zwischen den Magistratsabteilungen 18 und 21 keine gute Zusammenarbeit gebe, wies Görg entschieden zurück. Für die U2/5-Verlängerung im Norden gebe es derzeit prinzipielle Überlegungen, aber noch keine Intensivplanung.

Auf die zweite Anfrage von GR Dr. Wolfgang Alkier (LIF) zur Jahr-2000-Problematik im Computerbereich verwies Bgm. Dr. Michael Häupl (SPÖ) auf die umfangreichen Vorbereitungen der Stadtverwaltung. Besonders im medizintechnischen und medizinhaustechnischen Bereich würden alle Systeme getestet und evaluiert. Die Problematik werde ernst genommen, der Stadtbaudirektor sei zum Projektleiter bestellt worden. Häupl räumte ein, daß ein Restrisiko bleibe, da innerhalb der Computersysteme große internationale Vernetzung gegeben sei. Zu Silvester 1999 gebe es in allen Kernbereichen für die Fachleute
und Techniker eine Urlaubssperre. Er selber werde den Silvester
1999 im Rathaus verbringen.

Auf die dritte Anfrage von GR Susanne Jerusalem (G) bis wann der Mangel an Kinderbetreuungsplätzen behoben sei, verwies Vbgm. Grete Laska (SPÖ) darauf, daß bei den drei- bis sechsjährigen Kindern fast eine Vollversorgung bestehe, bei der Zahl der Plätze für eineinhalb- bis zweijährige Kinder gebe es noch Mängel. Das Angebot werde laufend ausgebaut, in zwei Jahren sei im Kleinstkinderbereich die Vollversorgung sichergestellt. Sie selbst plädiere für den verstärkten Einsatz von Tagesmüttern für diese Altersgruppe. Auf die Klage, daß es Putzwochen, Sommer- und Weihnachtssperren bei den Kindertagesheimen gebe, betonte Laska,
es würden immer Ersatzplätze und Ersatzbetreuungsplätze angeboten. (Forts.) fk/vo

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