ots Ad hoc-Service: SCA Hygiene Products <DE0006889801>

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MoDo und SCA - Bildung einer führenden europäischen Feinpapiergruppe 28.04.99 - MoDo und SCA haben eine Vereinbarung getroffen bezüglich der Konsolidierung ihrer Geschäfte in den Bereichen Feinpapier und Handel in Form eines neuen Unternehmens im Besitzverhältnis 50/50. Es ist beabsichtigt, daß diese Einheit, Europas drittgrößtes Feinpapierunternehmen, innerhalb von zwei Jahren an der Stockholmer Börse notiert sein wird.

Die Kombination aus strategisch gut plazierten Produktionseinrichtungen mit sich gegenseitig ergänzenden Produktpaletten und umfangreichen Handelsgesellschaften wird die Entstehung eines integrierten und vollständig abgerundeten europäischen Feinpapierunternehmens ermöglichen. Die neue Gruppe hat gute Möglichkeiten, sich zu entwickeln und Konsolidierungsgewinne zu nutzen, die auf jährlich mindestens 650 Mio SEK geschätzt werden. Diese klar ermittelten Synergieeffekte werden zunächst auf jährlich mindestens 350 Mio SEK geschätzt. Zusätzlich rechnet man mit Konsolidierungsgewinnen aus einer zweiten Phase in Höhe von insgesamt mindestens 300 Mio SEK aufgrund von Veränderungen des Produktportfolios und der Produktionsschwerpunkte. Dadurch dürften sich den Schätzungen nach langfristig jährliche Gesamtkonsolidierungsgewinne ergeben, die ca. 3 % des Umsatzes der Gruppe entsprechen.

Die Gruppe wird einen Umsatz von ca. 19 Mrd SEK, einen Kapitalbuchwert in Höhe von ungefähr 8 Mrd SEK und rund 6000 Mitarbeiter haben. Die Produktionskapazität wird sich insgesamt auf ca. 1,7 Mio Tonnen Feinpapier belaufen, die Lieferungen im Handelsbereich werden ungefähr 1,1 Mio Tonnen pro Jahr ausmachen. Aufgrund seiner starken Position in den schnell wachsenden Produktsegmenten Büropapier in DIN A4 Format und gestrichene Formate wird das neue Unternehmen Europas drittgrößte Gruppe im Bereich Feinpapier werden. Der Handelsbereich wird eine gute Stellung auf den wichtigsten Märkten einnehmen und in mehr als 20 Ländern vertreten sein.

Börsennotierung

Eingetragener Sitz des Unternehmens wird Stockholm sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, daß der eingebrachte Geschäftswert beider Parteien auf schuldenfreier Basis gleich ist, so daß jede der beiden Vertragsparteien 50 % der Anteile an dem neuen Unternehmen halten wird. Eine Börsennotierung ist innerhalb der nächsten beiden Jahre vorgesehen. Gründe für Fusion und Konsolidierungsgewinne Die beiden Partner sind der Ansicht, daß durch eine kontinuierliche Konsolidierung des Industriezweiges die Rentabilität verbessert wird. Der Sektor Feinpapier ist durch eine fragmentarische Struktur und unzureichende Rentabilität gekennzeichnet. Die Bildung eines neuen, eigenständigen Unternehmens ist das Ergebnis der bekundeten Strategien beider Unternehmen sowie des Verlangens nach einer besseren Industriestruktur. Das Gesamtziel besteht darin, durch wesentlich verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und beträchtliche Konsolidierungsgewinne Wertschöpfung für die Aktionäre von MoDo und SCA zu erreichen. Zum jetzigen Zeitpunkt belaufen sich die eindeutig ermittelten jährlichen Konsolidierungsgewinne in Phase 1 auf insgesamt 350 Mio SEK jährlich und erfordern keine Investitionen. Ungefähr die Hälfte der Konsolidierungsgewinne dürften bis zum Jahr 2000 wirksam werden, das volle Ausmaß wird im Verlaufe von 2001 erwartet. Konsolidierungsgewinne entstehen durch zunehmende Mengenintegration, die Koordination von Verwaltung, Vertrieb, Forschung & Entwicklung und die Koordination der Handelsstruktur. Diese Konsolidierungsgewinne sind von beiden Parteien gemeinsam ausgearbeitet worden.

Zudem werden in einer zweiten Phase Konsolidierungsgewinne in Höhe von insgesamt mindestens 300 Mio SEK erwartet. Dies soll erreicht werden durch eine Veränderung der Produktpalette und der Produktschwerpunkte. Der neue Aufsichtsrat und das Management werden diesbezüglich verschiedene Alternativen analysieren. Innerhalb eines Zeitraums von zwei bis drei Jahren rechnet man mit Konsolidierungsgewinnen, die insgesamt ca. 3 % des Nettoumsatzes der neuen Gruppe entsprechen.

Aufsichtsrat und Management

Vorstandsvorsitzender des neuen Unternehmens wird Jan Aström, ehemaliger Geschäftsführer von SCA Fine Paper, zuvor Geschäftsführer von SCA Packaging Munksund und bis dahin Leiter des Papierwerkes Husum.

Bereits von Anfang an war beabsichtigt, daß der Aufsichtsrat aus einem unabhängigen Vorsitzenden und sechs weiteren Aufsichtsratsmitgliedern bestehen wird. MoDo wie auch SCA werden jeweils drei Aufsichtsratsmitglieder ernennen. Außerdem werden noch Arbeitnehmervertreter nominiert. Firma

MoDo wird der neuen Gruppe die Verwendung des Namen MoDo Paper AB gestatten. Infolgedessen wird MoDo den Firmennamen ändern, bevor es zu einer Börsennotierung des Feinpapierunternehmens kommt.

Die neue Gruppe

MoDo wird der neuen Gruppe die Produktionsanlagen Husum und Silverdalen in Schweden sowie Alizay und Pont Sainte Maxence in Frankreich übertragen. SCA wird die Werke Stockstadt in Deutschland, Hallein in Österreich und Wifsta in Schweden einbringen. Die Handelsbereiche MoDo Merchants und SCA Paper Trade, die die stärkste Position im skandinavischen Bereich, in Großbritannien und den Benelux-Ländern innehaben, werden ebenfalls in die neue Gruppe miteinbezogen.

Der Umsatz wird weitgehend gleichmäßig zwischen dem Feinpapier-und dem Handelsgeschäft aufgeteilt. Als integriertes Feinpapierunternehmen wird die neue Gruppe die zweitgrößte ihrer Art in Europa werden. Was die Kapazität anbelangt, so wird sie Platz 3 im Bereich Feinpapier und Platz 3 im Bereich Handelslieferungen einnehmen. Der Marktanteil im Bereich Feinpapier in Europa wird auf 12 % geschätzt. Im Handelsbereich sind die Marktanteile auf den Hauptmärkten beträchtlich.

Formell dürfte sich die Fusion am 1. Oktober 1999 vollziehen, vorausgesetzt, daß die Kartellbehörden die erforderliche Genehmigung erteilen.

Zur Durchführung der Transaktion ist ferner die Zustimmung der Hauptversammlung von SCA Hygiene Products AG (ehemals PWA AG) erforderlich.

Ende der Mitteilung
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