EUREGIO: Drei Länder - ein Ziel

Weinviertel, Südmähren und Westslowakei arbeiten zusammen

St.Pölten (NLK) - Das Weinviertel, Südmähren und die Westslowakei arbeiten im Rahmen des grenzüberschreitenden überparteilichen Regionenverbundes "EUREGIO" noch stärker zusammen: Landesrat Dr. Hannes Bauer, Vorsitzender der EUREGIO, präsentierte heute in Wien das Projekt, das die Grenzregionen stärken soll und vor allem den Ausbau der Straßeninfrastruktur (z.B. Nordautobahn, Weinviertler Schnellstraße, Neutrassierung der B 8), Tourismusvorhaben und andere Initiativen der Zusammenarbeit, vor allem Kleinprojekte, zum Ziel hat. "Das Weinviertel ist mit seiner 200 Kilometer langen Außengrenze zu Tschechien und zur Slowakei besonders gefordert. Bis zum Jahr 2000 werden für grenzüberschreitende Aktivitäten noch mehr Mittel als bisher zur Verfügung stehen", betonte Bauer. Mit den Reformstaaten werde man besonders im Rahmen der Förderprogramme INTERREG und PHARE zusammenarbeiten. Im EU-Programm für die Jahre 2000 bis 2006 seien 350 Millionen Euro für die Gemeinschaftsinitiativen INTERREG, LEADER und EQUAL vorgesehen. Alleine heuer gebe es 160 Millionen Schilling aus INTERREG-Mitteln. Das Weinviertel sei zudem Ziel 2-Fördergebiet. "In den nächsten Monaten werden Arbeitsgruppen für die Bereiche Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus, Kultur und Umwelt gegründet, um grenzüberschreitende Leitprojekte zu erarbeiten", erläuterte Bauer.

Der Gründungsvertrag für die EUREGIO wurde im Dezember 1997 unterzeichnet. Rund 650.000 Menschen leben in dieser Region.

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