Wirtschaft startet Offensive für Lehrlingsmobilität

Erfolgreicher Abschluß des Programmes LEONARDO I

Vorgang - Im letzten Jahr des EU-Programmes LEOANRDO I werden rund doppelt so viele Lehrlinge in Mitgliedstaaten der EU ein meist dreiwöchiges Praktikum mit Sprachunterricht absolvieren können als bisher. Dies geht vor allem auf eine Initiative der Wirtschaftskammer, des österreichischen LEONARDO-Büros und des Unterrichtsministeriums zurück, 1999 zum Jahr der "Mobilität in der Berufsausbildung" zu machen. ****

Die Wirtschaftskammer Österreich hat zusammen mit dem IFA-Fachkräfteaustauschverein zahlreiche Betriebe, aber auch Berufsschulen zur Teilnahme an Lehrlingsaustauschprogrammen motiviert, das BMUK hat einen Schwerpunkt im Bereich der berufsbildenden höheren Schulen gesetzt. "Außerdem ist die überaus kooperative Haltung des BMUK hervorzuheben: Ohne das effiziente Ko-Finanzierungsprogramm des BMUK wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen, da es doch 1999 erstmalig wesentlich mehr Anträge als zur Verfügung stehende EU-Mittel gab" , betont Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildung in der Wirtschaftskammer Österreich in diesem Zusammenhang. Die Gefahr, daß das hervorragende Motivationsprogramm letztlich zur Frustration führt, weil gute Anträge nicht finanziert werden können, konnte durch die kooperative Haltung des Unterrichtsministeriums abgewendet werden. In diesem Sinn hat Bundesministerin Elisabeth Gehrer ihrem Slogan von "Bildung ist mehr" gerade auch im Bereich der Lehrlinge Geltung verschafft.

"Vergleicht man die Situation heuer mit jener der Vorjahre, so ist festzustellen, daß Österreich dank der Bemühungen aller Beteiligten im Bereich der Mobilitätsprogramme aus den "Kinderschuhen" herausgewachsen ist", stellt Piskaty fest. Es zeigt sich, daß das österreichische Modell einer guten Kooperation aller Ent-scheidungsträger, der Wirtschaftskammerorganisation, des zuständigen Ministeriums und des österreichischen LEONARDO-Büros zukunftsweisend ist.

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