LIF-Hack zu Wohnbauförderung: Thermische Althaussanierung als Jobchance!

Hecht fordert Senkung der Lohnnebenkosten durch Abschaffung des Wohnbauförderungsbeitrages

Wien (OTS) Eine Reform des derzeitigen Systems der Wohnbauförderung forderte heute Michaela Hack, Wohnbausprecherin des Wiener Liberalen Forums, im Rahmen der Aktuellen Stunde zum Thema "Wohnbauförderung schafft Arbeitsplätze". Kernpunkt der diesbezüglichen liberalen Vorstellungen ist eine verstärkte soziale Ausrichtung des Fördersystems und eine Erhöhung der Sanierungsförderung im Energiesparbereich.

Durch eine Reform der Wohnbauförderung würde außerdem ein Beitrag zur Steuersenkung und damit zur Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet werden, betonte in diesem Zusammenhang Gabriele Hecht, Klubvorsitzende des Wiener Liberalen Forums. "Durch die Abschaffung des Wohnbauförderungsbeitrages zur Reduzierung der Lohnnebenkosten wird der Faktor Arbeit deutlich billiger gemacht", so Hecht. Dies wiederum ermögliche UnternehmerInnen, Arbeitsplätze nicht nur zu erhalten, sondern auch neue zu schaffen.

Die geforderte Änderung der Wohnbauförderung müsse auch der europaweiten Tendenz weg vom Wohnungsneubau hin zur Sanierung von Altbauten Rechnung tragen, erklärte die liberale Wohnbausprecherin, Michaela Hack. Die Durchführung einer Energiespar- und Wärmeoffensive soll durch eine Umschichtung von Fördermitteln vom Neubau zur Sanierung und durch Einbeziehung der Gelder der "Klimaschutzmilliarde" finanziert werden. "Als Grundlage für die Höhe der Energiesparförderung sollen österreichweit einheitliche Energiekennzahlen, die in einem Energieausweis festgeschrieben sind, dienen", sagte die liberale Wohnbausprecherin.

Durch eine Bindung der Förderungen an diesen Energieausweis kann mit der Energiespar- und Wärmeoffensive ein wichtiger Beitrag zur CO2-Reduzierung geleistet, die Substanz der Wohnungen verbessert und ein wesentlicher Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung geleistet werden. "Immerhin hängen europaweit insgesamt rund 26 Millionen Arbeitsplätze mehr oder weniger unmittelbar von der Bauwirtschaft ab", so Hack.

Der Großteil der Wohnbauförderung wird derzeit von den mittleren Einkommensschichten in Anspruch genommen. Die Liberalen fordern in diesem Zusammenhang die Einführung eines selbsttragenden Wohnbaufinanzierungssystems, das langfristig keinen öffentlichen Mitteleinsatz erfordert. Gleichzeitig sei im Zuge einer Reform der Wohnbauförderung auch eine Erweiterung der Sanierungsförderung auf Wohnbauten der Kategorie A und B notwendig, erläuterte die liberale Wohnbausprecherin ihre Änderungsvorschläge in Sachen Wohnbauförderung.

Obwohl Althaussanierung eine deutliche Verbesserung der Wohnqualität mit sich bringt, schrecken immer noch viele Hauseigentümer vor einer Sanierung zurück. Zum einen, weil das bestehende Miet- und Steuerrecht eine Reihe von Investitonen für Hauseigentümer unrentabel macht, und zum anderen, weil mit Sanierung auch immer eine enormer bürokratischer Aufwand verbunden ist. "Dementsprechend fordern wir eine Reihe von Verwaltungsvereinfachungen - von Sanierungsausschreibung und -betreuung durch ZiviltechnikerInnen bis zu professioneller Baubetreuung, die als förderbare Kosten Berücksichtigung finden", so Hack abschließend.

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