Pharmig: Arzneimittel für den Kosovo

Wien(OTS) - Arzneimittel-Spenden im Wert von über fünf Millionen Schilling (Stand heute, Mittwoch, Basis: Fabriksabgabepreis) sind derzeit via Rotes Kreuz in das Österreich-Camp im Kosovo
unterwegs. In einer konzertierten Aktion helfen die
Mitgliedsfirmen der Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen in enger Abstimmung mit dem Roten Kreuz, die am dringendsten benötigten Medikamente in das Krisengebiet zu bekommen. Diese Aktion wird so lange als möglich weiter laufen;
die Pharmig erwartet, daß letztendlich Medikamente aus Österreich im Wert eines zweistelligen Millionen-Betrages den Menschen im Kosovo Hilfe bringen werden.

Zwt.: Gar nicht so einfach

Diese Spendenaktion, die bereits seit Ausbruch der Kosovo-Krise im Laufen ist, war gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, da zunächst einmal das Lager selbst errichtet werden mußte, bevor überhaupt an den Transport von Arzneimitteln zu denken war. Dann mußten Lagerungsprobleme gelöst werden - viele Arzneimittel, z.B. Insuline, benötigen eine funktionierende Kühlkette. Das nächste Problem stellte sich bei den Gebrauchsinformationen ("Beipacktexten"), bei denen es ursprünglich hieß, diese müßten in albanischer Sprache beigebracht werden, was aber bei in Österreich verfügbaren Produkten klarerweise große Schwierigkeiten verursacht hätte. Dank der Mithilfe des Roten Kreuzes und der Aktion Nachbar in Not konnten jedoch all diese Stolpersteine aus der Welt
geschafft werden: Lagerhaltungsprobleme konnten weitgehend gelöst werden, und die "Erklärung" der im Krisengebiet oft unbekannten
(da dort im Regelfall nicht zur Verfügung stehenden) Arzneimittel übernehmen österreichische Ärzte vor Ort. Der erste Arzneimittel-Transport ging vergangene Woche ins Krisengebiet.

Zwt.: Oft weitgehend unbemerkt

Neben "großen" Spendenaktionen von Arzneimitteln wie der für den Kosovo laufen mehrmals im Jahr auch kleinere, die von der Öffentlichkeit im Regelfall unbemerkt bleiben. Unbemerkt deshalb, weil viele Mtigliedsunternehmen der Pharmig oft lebensrettende Spenden an Bedürftige als selbstverständlich und nicht als "Story für die Medien" empfinden. Jüngstes Beispiel dazu ist eine Spendenaktion für die Hospiz-Station "Milosserdie" in Sofia/Bulgarien. Das schönste "Danke" dafür - neben dem der Betroffenen - kam von Bundespräsident Thomas Klestil höchstpersönlich: in einem Schreiben dankte er den Pharmig-Mitgliedsfirmen für ihren "wichtigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung befürftiger und kranker Menschen in Sofia".

++/rm

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