ots Ad hoc-Service: Mühl Product & Service <DE0006628100> Presseinformation aus Anlaß der Bilanzpressekonferenz der Mühl AG am 28. April 1999

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Mühl AG mit Rekordergebnis im Geschäftsjahr 1998 Das vorwiegend im Handels- und Dienstleistungsbereich tätige Unternehmen, das seit 31. Juli 1997 am Neuen Markt notiert ist, hat zum achten Mal in Folge einen Rekordgewinn erzielt. Dabei stieg das bereinigte Ergebnis je Aktie um 62 % von 0,96 DM auf 1,55 DM. Der Nettogewinn je Aktie erhöhte sich aufgrund eines außerordentlichen Ertrags aus der Integration der BauFabrik Berlin sogar auf 2,89 DM. Seit Börsengang 1995 stieg der Gewinn um 357 % und der Umsatz um 356 %. Nach 275 Mio. DM in 1995, 533 Mio. DM in 1996 und 701 Mio. DM in 1997 konnte der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 1998 um 40 % auf rund 980 Mio. DM gesteigert werden. Das organische Wachstum betrug dabei 11 %; 29 % der Zuwächse wurden an 21 neuen Standorten erzielt.

Erfreulicherweise konnte die Rohertragsmarge auf der Grundlage innovativer Services von 19,6 auf 21,3 % entwickelt werden. Der Hauptversammlung der Mühl AG am 25. Juni 1999 in Erfurt wird deshalb, wie geplant, die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 DM je Aktie vorgeschlagen.

Gute Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage Durch die stille Gesellschaft der Mühl Product & Service und Thüringer Baustoffhandel Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH in Höhe von 50 Mio. DM erreichen die Eigenmittel des Konzerns (Eigenkapital zuzüglich stille Gesellschaft) 31,2 % der Bilanzsumme. Die Eigen- und Gesellschaftermittel zuzüglich der langfristigen Fremdmittel finanzieren 57,2 % (Vorjahr 50,5 %) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite ohne Berücksichtigung einmaliger positiver Sondereinflüsse vor Steuern betrug rund 24 %. Highlight im abgelaufenen Geschäftsjahr war die mit großem Interesse aufgenommene erste DM-Inlandsanleihe der neuen Bundesländer in Höhe von 100 Mio. DM unter Führung der Deutschen Bank AG und Beteiligung der wichtigsten deutschen Großbanken. Erfolgreiche Entwicklung des Technologiebereichs Derzeit entstehen 350 Wohneinheiten nach dem M2 Inside-Konzept. Dabei handelt es sich um eine von der Mühl AG entwickelte Bausoftware, die die Prozeßkosten um bis zu 30 % verringert. Im ersten Halbjahr 1999 werden 10 neue Bauinformationscenter eröffnet, die das M2 Inside-System anbieten. Gemeinsam mit MobilCom bietet die Mühl AG ihren Handwerkskunden Festnetztelefondienstleistungen an. Bis Ende 1998 konnten über 2.000 Kunden für diese neue Dienstleistung gewonnen werden. Im zweiten Halbjahr 1999 sollen die schrittweise Einführung eines E-Commerce-Systems sowie die Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Mühl BauFabrik erfolgen. Ausblick 1999 und Konzeption 2002

Nach dem Marktrückgang seit 1995 wird allgemein, beginnend mit dem zweiten Halbjahr 1999, eine zunehmende Investitionstätigkeit im Bauwesen erwartet. Begünstigt wird diese Entwicklung durch fehlende alternative Anlagemöglichkeiten und gleichzeitig niedrige Hypothekenzinsen. Für 1999 erwartet die Mühl AG einen weiteren Zuwachs von Umsatz und Ertrag von mindestens 25 %. Das erste Quartal 1999 ist überaus erfolgreich verlaufen. Die Bekanntgabe der Ergebnisse und die Veröffentlichung des Quartalsberichtes erfolgt am 18. Mai 1999.

Im zweiten Quartal ist eine größere Akquisition geplant. Zur weiteren Finanzierung des Wachstums plant die Mühl AG in 1999 die Begebung einer neuen Anleihe.

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