Skurrile Wirtschaftstheorien der Industriellenvereinigung

Wien (öbb) In der Aussendung empfiehlt die Industriellenvereinigung (IV) den ÖBB - die ja anerkanntermaßen als privatwirtschaftliches Unternehmen im Bereich Absatz geführt werden und Rekordergebnisse einfahren - "zugunsten alternativer Bahnunternehmen" auf bestimmte Trassen zu verzichten. Ein längst vergessen geglaubter dirigistischer Ansatz aus dem ehemaligen Osteuropa.

Die Industriellenvereinigung reklamiert die fehlende Trennung Absatz/Infrastruktur: Das Bundesbahngesetz regelt eben diese Trennung ganz strikt, die von den ÖBB seit 1.1. 1994 befolgt wird. Der Geschäftsbericht (im Internet abrufbar) dokumentiert dies, attestiert von den Prüfern des Rechnungshofes, was den Verdacht der Quersubventionierung automatisch ausschließt.

Ihren Gewinn lieferten die ÖBB 1997 an den Verkehrsminister ab, der damit die Forschungsmilliarde finanziert hat (Gewinn in Höhe von ATS 550 Mio ATS). Ein interessantes Ansinnen, die Forschung und den Gewinn der ÖBB zu schwächen, um "alternativen" Bahnen zu einem Geschäft zu verhelfen.

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