Eisenbahnergewerkschaft: Zerschlagung der ÖBB kommt nicht in Frage

Wien (GdE/ÖGB). Zu der von der Industriellenvereinigung heute in einer Aussendung geforderten gesellschaftlichen Trennung der ÖBB stellt der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, Willi Haberzettl, fest, dass seinerzeit das Bundesbahngesetz 1992 nur unter der Prämisse geschaffen wurde,
dass die ÖBB nicht zerschlagen sondern ein Gesamtunternehmen bleiben werden. Die im Gesetz vorgesehene rechnerische Trennung
ist bereits seit Jahren - EU-konform - durchgeführt und hat sich, wie die jüngsten Wirtschaftsergebnisse des Unternehmens bestätigen, bewährt.++++

"Durch eine Trennung der Unternehmensteile Absatz und Infrastruktur", so Haberzettl weiter, "würden den Österreichischen Bundesbahnen nützliche und wertvolle Synergieeffekte verloren gehen."

"Die Gewerkschaft der Eisenbahner wird unter keinen Umständen
einen Bruch der seinerzeitigen Vereinbarung und somit eine Zerschlagung der ÖBB dulden", schloß Haberzettl. (Bac-)

ÖGB, 27. April 1999 Nr. 183

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