Ex-FP-Mandatar Lukas unterstützt Habsburg. - Der ehemalige freiheitliche Euro-Parlamentarier Klaus Lukas erklärt sich im NEWS-Interview bereit, für die CSA hinter Habsburg zu

kandidieren. - Vorausmeldung zu NEWS Nr. 17 / 28.4.99

Wien (OTS) - Eine überraschende Rückkehr in die Politik kündigt der ehemalige Freiheitliche Europa-Parlamentarier Klaus Lukas in einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazin NEWS an. Der ehemalige Österreich-Werber, der erst in der Vorwoche seinen Abschied aus dem FPÖ-Team angekündigt hatte, erklärt nun seine Unterstützung für Karl Habsburg und die in Gründung befindliche konservativ-katholische CSA. Lukas zu NEWS: "Ich unterstütze diese Partei und Karl Habsburg, weil die Grundsätze des vorläufigen Parteiprogranms auch meinen Lebensgrundsätzen entsprechen. Und weil Habsburg, im EU-Parlament gute Arbeit geleistet hat. Er hatte den Mut, kein Fraktionsdodel zu sein." Lukas erklärt sich bereit, hinter Habsburg an zweiter Stelle für das EU-Parlament zu kandidieren.

Damit nimmt die Gründung der konservativ-katholischen, "Christlich-Sozialen Allianz" (CSA) durch den ehemaligen Journalisten Carl Albrecht Waldstein konkrete Formen an. Auch die Paneuropabewegung hat ihre Unterstützung angekündigt. In einem von Paneuropa-Präsident Karl Habsburg und Generalssekretär Rainhard Kloucek unterzeichneten Brief wird festgehalten: "Wir haben das ÖVP-Signal Plankensteiner verstanden. Die VP ist unwählbar."

Die neue konservative Partei stößt allerdings auch auf Widerstand. In der bayrischen CSU prüft man eine Klagsmöglichkeit gegen den Namen CSA. Außerdem hat sich Karl Habsburgs Cousin Vinzenz Liechtenstein scharf gegen die CSA ausgesprochen. Liechtenstein zu NEWS: "Erstens wird Karl Habsburg die notwendigen Stimmen
nicht erhalten und zweitens werden seine Stimmen der ÖVP fehlen. Insgesamt würde es damit nur der Linken helfen. Daß er den Namen Habsburg für diese Sache hergeben würde, halte ich für sehr schade, denn das ist ein sehr würdiger Name."

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