Vertragsunterzeichnung zur Sicherung der Badner Bahn

Pröll: Zentrale Nahverkehrsschiene für den Südraum

St.Pölten (NLK) - In St.Pölten wurde heute von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Direktor Dr. Josef Pelz von den Wiener Lokalbahnen ein Vertrag unterzeichnet, der zur generellen Sicherung der Badner Bahn für die nächsten 25 Jahre beitragen soll und für das Land Niederösterreich einen Investitionszuschuß von 5,8 Millionen Schilling pro Jahr für die nächsten zehn Jahre bedeutet. Gleichzeitig wurde auch die Eisenbahnkonzession für die nächsten 25 Jahre unterzeichnet.

Der Landeshauptmann bezeichnete diesen Vertrag als für die Verkehrsinfrastruktur im öffentlichen Bereich südlich der Bundeshauptstadt von besonderer Bedeutung. Die Modernisierung der zentralen Nahverkehrsschiene Badner Bahn mit derzeit 27.000 Fahrgästen täglich sei zentrales Anliegen in der Gesamtkonzeption des öffentlichen Verkehrs in der Südregion. Der vor zwei Jahren beschlossene Ankauf von sechs Niederflur-Wagen und die Einführung eines beinahe in U-Bahn-Dimensionen gehaltenen 7,5 Minuten-Taktes bis Wiener Neudorf würden ab September 2000 Realität. Das Land unterstütze diese Erleichterung für die Pendler mit jährlich 7,5 Millionen Schilling auf fünf Jahre.

Rund um die Badner Bahn sei zudem in letzter Zeit eine Reihe von Maßnahmen gesetzt worden, um das Angebot zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr möglichst attraktiv gestalten zu können. Zum einen verkehre die Südbahn von Wien-Liesing bis Wiener Neustadt seit Mai 1998 im 15- bzw. 30-Minuten-Takt, zum anderen sei der Ausbau der Flughafen-Schnellbahn mit dem Ziel eines 15-Minuten-Taktes auf niederösterreichischem Gebiet abgeschlossen. Im Bereich von Park-and-ride-Anlagen seien nach den bereits geschaffenen 2.000 für die nächsten fünf Jahre weitere 5.000 Pkw-Stellplätze vorgesehen. Auf der Südbahn verkehrten bereits 60 Doppelstockwaggons, weitere für die Ostbahn würden noch angeschafft. Schlußendlich sollen im Südraum 180 Doppelstockwaggons auf der Schiene sein, was für das Land Niederösterreich Kosten von 1,7 Milliarden Schilling auf 26 Jahre bedeutet.

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