Wirtschaft kann flexiblere Karenzurlaubszeiten mittragen

Martin Mayr: Zusätzliche Lohnnebenkosten und zusätzlicher Kündigungsschutz konnten verhindert werden

PWK - "Bei den Verhandlungen über eine Neuregelung der Karenzurlaubszeiten war die Wirtschaft bereit, im Interesse von Eltern und Kindern ein Mehr an Flexibilität mitzutragen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, daß damit keine Erhöhung der Lohnnebenkosten zu Lasten der Arbeitgeber verbunden ist. Und das ist gelungen", kommentiert Martin Mayr, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, den Ministerratsbeschluß über die neuen Karenzurlaubszeiten. ****

Die Zustimmung der Wirtschaftskammer konnte auch deshalb erfolgen, weil es gelang, eine Reihe von praxisfremden und beschäftigungshemmenden Regelungen des ursprünglichen Gesetzesentwurfes zu beseitigen.

Mayr nennt dabei vor allem den ursprünglich vorgesehenen Kündigungsschutz auch über das zweite Lebensjahr des Kindes hinaus, wenn der Karenzurlaub erst nach diesem Zeitpunkt konsumiert wird. Nunmehr gibt es diesen Kündigungsschutz nach dem zweiten Lebensjahr des Kindes nicht mehr. Weiters muß jetzt auch grundsätzlich das Einvernehmen mit dem Dienstgeber über eine Aufsplittung des Karenzurlaubes gesucht werden.

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