Görg: Umsetzung der Organisationsanalyse

Wien, (OTS) Im November 1998 präsentierten Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg und Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer die Ergebnisse einer externen Durchleuchtung des Magistrats, die das Ziel hatte, den Magistrat
zu einem Dienstleistungskonzern mit einer neuen Unternehmens- und Managementkultur zu entwickeln.

Ein Jahr lang wurden die Aufgaben von 61 Dienststellen ausgewählter Magistratsabteilungen von sieben internationalen Unternehmensberatungen auf ihre Reformfähigkeit und ihr Einsparungspotential überprüft, danach wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet und ein Einsparungspotential von jährlich 533 Mio. Schilling errechnet.

Da eine Eins-zu-eins-Umsetzung der vorgeschlagenen Reform und Neustrukturierung auch gewisse Leistungseinschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet hätte, entschlossen sich die Regierungsparteien zu einem aufwendigen Verfahren, das zu jener Reform des Magistrats beitragen sollte, die keine Leistungseinschränkungen nach sich zieht.

Gemeinsam mit Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern, sowie den Personalvertretern wurden von den einzelnen Geschäftsgruppen sowie der Magistratsdirektion innerhalb des 1. Quartals 1999 Reformvorschläge auf ihre Durchführbarkeit und Umsetzbarkeit sowie die tatsächliche Leistungseffizienz nach außen überprüft. Das Ergebnis dieser magistratsinternen Machbarkeitsanalyse ergab, daß rund 60 Prozent der Vorschläge der externen Durchleuchtung umgesetzt werden und bei endgültiger Umsetzung ein jährliches Einsparungspotential für die Stadt Wien von 320 Mio. Schilling vorliegt. Zur Erreichung der gesteckten
Ziele werden aber keine Kündigungen ausgesprochen. Die Erreichung der Organisations- und Personalreduktion wird vielmehr durch Umschichtungen und das Nicht-Nachbesetzen bei Pensionierungen erreicht, wie Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Dienstag im Bürgermeister-Pressegespräch berichtete.

Da Reform und Neustrukturierung langfristige Maßnahmen sind und nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, hat sich die Stadt Wien zu einer Reform in drei Zeit-Etappen entschlossen:
1. Phase bis 2002, 2. Phase bis 2005, 3. Phase bis 2007.

In der 1. Phase der Magistratsreform werden jährlich ca. 120 Mio. Schilling, in der 2. Phase zusätzlich ca. 125 Mio. Schilling und in der 3. Phase zusätzlich ca. 73 Mio. Schilling eingespart.
Ab 2007 werden also jährlich ca. 320 Mio. Schilling eingespart.

Der Löwenanteil der Einsparungen kommt aus der Geschäftsgruppe Umwelt und Verkehrskoordination (174 Mio. von 320 Mio. Schilling - das entspricht rd. 55 %), gefolgt von der Geschäftsgruppe Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke (48,1 Mio. von 320 Mio. Schilling) und Geschäftsgruppe Planung und Zukunft (32 Mio. von 320 Mio. Schilling). (Schluß) lei/

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