Transporteure: ÖBB erkennen die Überlegenheit des Lkw an

Radiobeitrag bestätigt die Meinung der Transporteure

PWK - "Mit dem heutigen Radiobeitrag auf Ö3 hat die ÖBB endlich anerkannt, daß der Lkw das Verkehrsmittel mit den größten Vorteilen ist", freut sich Rudolf Bauer, Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Überraschend offen war der O-Ton der ÖBB-Pressesprecherin, Viktoria Kickinger, vom Moderator liebevoll "Veronika" genannt: "Der Lkw ist in der Fläche weitaus billiger und flexibler als der Schienenverkehr".

"Mit genau diesen Argumenten sind wir in die Öffentlichkeit gegangen, weil alle Sachargumente gegen die Verlagerungsstrategie gesprochen haben", stellt Bauer fest. Sowohl die ÖBB als auch eine qualifizierte Öffentlichkeit haben diese Argumente nicht zur Kenntnis genommen. Der Sendungsmoderator - Hary Reithofer - hat bedauernd angemerkt, daß die ÖBB von ihrer bisher kolportierten Meinung abrückt. "Wir freuen uns aber außerordentlich, daß die ÖBB Pressesprecherin uns nachträglich bestätigt", so Bauer.

Die Transporteure haben vorgerechnet, daß die ÖBB ihre Kapazitäten schlagartig verdoppeln müßte um nur das verlagerungsfähige Transportvolumen auf die Schiene zu bringen.

Die ÖBB hat im Herbst 1998 versucht, einer breiteren Öffentlichkeit darzustellen, warum der Lkw-Verkehr von der Straße weg muß und die Güter auf die Bahn verlagert werden müssen. Offenbar hat die ÖBB jetzt ihr Verlagerungsargument aufgegeben in dem sie selbst verstärkt auf den Lkw-Verkehr und damit den Straßentransport setzt. Immerhin ist die ÖBB der größte Frächter Österreichs der die meisten Lkw auf die Straße bringt. Insbesondere im Stückgutverkehr ist der Trend zum Lkw nicht aufzuhalten. Die ÖBB hat den frisch renovierten Güterbahnhof Stockerau vor einiger Zeit geschlossen und fährt den gesamten Stückgutverkehr in dieser Region nur mehr mit dem Lkw.

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