ots Ad hoc-Service: KIH AG <DE0006921703> KIH wird 1999 den Turn-around schaffen Starkes Umsatzwachstum im ersten Quartal 1999

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Die zur Rheinmetall Elektronik AG, Düsseldorf, gehörende KIH Kommunikations Industrie Holding AG, Ettlingen, hat im Geschäftsjahr 1998 die dringend notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen zur Wiedererlangung und langfristigen Stabilisierung der Ertragslage vollzogen. Der konsolidierte Umsatz der KIH-Gruppe erreichte 1998 166,5 Mio DM (1997: 214,3 Mio DM; vergleichbar gerechnet:170,1 Mio DM). Durch die Bereinigung des Beteiligungs-Portfolios entfielen 47,8 Mio DM Umsatz. Der Aus landsanteil am Umsatz stieg von 63,8 % auf 74,0 %. Der Auftragseingang lag - vergleichbar gerechnet - mit 167,0 Mio DM auf dem Vorjahresniveau (167,3 Mio DM), der Auftragsbestand am 31. Dezember 1998 betrug 29,0 Mio DM (35,2 Mio DM). Am Jahresende 1998 waren in der KIH-Gruppe 702 Personen beschäftigt (914).

Hauptumsatzträger innerhalb von KIH war mit einem Anteil von 75,5 % (61,4 %) der Geschäftsbereich PAT, der auf den Gebieten Baumaschinenelektronik und Verkehrstelematik tätig ist und einen bereichskonsolidierten Umsatz von 125,8 Mio DM erwirtschaftete (131,4 Mio DM). Bei rückläufigem Inlands geschäft konnten die Umsätze im europäischen Ausland sowie in Übersee, insbesondere in Nordamerika, gesteigert werden. Angesichts nachhaltiger Verluste in einigen Landesgesellschaften und zur notwendigen Effizienzverbesserung wurden 1998 insgesamt acht Gesellschaften veräußert, verschmolzen bzw. geschlossen. Aufwendungen aus diesen strukturellen Anpassungen und weitere notwendige Wertberichtigungen auf Vorräte, also Altlasten, die vor der Übernahme durch Rheinmetall Elektronik ihre Ursache hatten, führten im Geschäftsbereich PAT zu hohen Verlusten. Der auf dem Gebiet der optronischen Bauelemente tätige Geschäftsbereich EBT erzielte 1998 bei einem bereichskonsolidierten Umsatz von 40,7 Mio DM (38,4 Mio DM) wiederum ein positives Ergebnis. Die hauptsächlich aus der Geschäftsentwicklung der PAT resultierenden Belastungen führten bei KIH zu einem Jahresfehlbetrag von 23,4 Mio DM (-36,7 Mio DM).

Aufsichtsrat und Vorstand der KIH AG werden deshalb der Hauptversammlung der Gesellschaft am 8. Juni 1999 in Ettlingen keine Aus schüttung einer Dividende vorschlagen. Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufes im 1. Quartal 1999 hat KIH einen Umsatz von 39,7 Mio DM erwirtschaftet, was einer Steigerung von 19,9 % gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Auftragseingang im 1. Quartal 1999 betrug 41,5 Mio DM (+ 24,3 %), der Auftragsbestand lag zum 31. März 1999 bei 36,4 Mio DM (34,2 Mio DM). Die Zahl der Beschäftigten am 31. März 1999 verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 1998 um weitere 20 auf 682 Personen. Der bisher notleidende Geschäftsbereich PAT wird 1999 den turn-around schaffen, was sich positiv auf das Gesamtergebnis von KIH auswirken wird.

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