WKÖ: Ausbildung für Außenhandelsberufe

Neuer FH-Studiengang "Export" in Krems

PWK - Österreichs Industrie ist für unser Land längst zu groß. Sie kann nicht nur für den heimischen Markt produzieren, sondern muß für den Weltmarkt arbeiten und dazu brauchen wir Menschen, die sich in fremden Märkten und Ländern bewegen können. Daher ist die Wirtschaftskammer federführend an der Gründung eines Exportlehrganges beteiligt und der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthander, kündigt an: "Kommenden Herbst wird am internationalen Managementcenter in Krems ein Fachhochschulstudiengang seinen Betrieb aufnehmen, der ganz speziell Exportmanager ausbilden soll. Und dies möchte ich zum Anlaß nehmen, um auf die Bedeutung des Exports ingesamt hinzuweisen und damit auch auf die Bedeutung der Ausbildung von Außenhandelsexperten". ****

Denn mehr als 30 Prozent des österreichischen Nationalproduktes entstehen bereits durch den Export von Waren und Dienstleistungen und wenn Österreich neue Arbeitsplätze braucht, dann muß der Außenhandelsanteil weiter steigen. Für den Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Günter Stummvoll, ist klar, wer dazu berufen ist: "Dieses Haus hat in Österreich - das bestreitet niemand - die Exportkompetenz. Und diese kombinieren wir jetzt mit einer in den letzten Jahren ständig gestiegenen Bildungskompetenz des Standortes Krems".

Mit insgesamt 3,6 Mio Schilling unterstützt die Wirtschaftskammer neun Lehrgänge der Exportakademie. Ein weltweites Netz von 84 Außenhandelsstellen steht der Wirtschaft zur Verfügung. Bisher gibt es nur einen Fachhochschulstudienlehrgang mit Schwerpunkt "östliche Nachbarländer" in Eisenstadt. Alle Absolventen dieses Kurses waren schon vor Ende der Studien an Exportfirmen verpflichtet. Der neue Lehrgang in Krems mit Schwerpunkt "Amerikanischer Staatenbund NAFTA und asiatischer Staatenbund ASEAN" kann 60 Studierende aufnehmen.

Stummvoll: "Wir wissen, daß Bildung ein Wert an sich ist. Gar keine Frage, jeder hat die Chance zu studieren, was er will. Ich sag nur genauso offen immer, die Wirtschaft hat wesentlich weniger Interesse an jenen tausenden Soziologen, Politologen, Zeitungswissenschafter, usw., als wie an jenen, die praxisorientiert, marktgerecht und flexibel ausgebildet sind".

Auslandspraxis, Fachwissen im Export, Managementfähigkeit und vor allem Fremdsprachen sind die Schwerpunkte der Ausbildung. Die Vorlesungssprache ist Englisch. Damit will Österreichs Wirtschaft einen Spitzenrang unter den Exportnationen erreichen und den Wirtschaftsstandort Österreich aufwerten.
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