Sonderausstellung im NÖ Museum für Frühgeschichte:

Frühes Christentum am Österreichischen Donaulimes

St.Pölten (NLK) - Das heutige Österreich ist bereits seit der Spätantike ein christliches Land, eine weitere Christianisierungswelle erfolgte im frühen 9. Jahrhundert. Einen Rückblick auf diese für die Entstehung unserer Kultur wichtigen Geschichtsepoche bietet die Sonderausstellung "Frühes Christentum am Österreichischen Donaulimes", die vom 8. Mai bis 1. November im Museum für Frühgeschichte im Schloß Traismauer gezeigt wird.

Die zweite Christianisierungswelle im 9. Jahrhundert erfolgte im Zuge der Slawenmission von Salzburg und Passau aus. Die byzantinische Mission durch Kyrill und Method hatte in Österreich keinen Einfluß. In der Ausstellung wird zunächst das heidnische Umfeld unter Einbeziehung der orientalischen Kulte dokumentiert. Dann werden Fundstücke mit christlicher Symbolik gezeigt sowie Grundrisse frühchristlicher Kirchen. Die spätantike religiöse Veränderung am Donaulimes wird mit Lebensbeschreibungen und Legenden über die Heiligen Florian und Severin dargestellt. Traismauer selbst war Schauplatz der Slawenmission: Dort wurde der Fürst Pribina aus Nitra vom Salzburger Erzbischof Adalram in der Martinskirche getauft. Auch das wird in die Ausstellung miteinbezogen.

Begleitend zur Ausstellung zeigen zeitgenössische Künstler thematisch passende Werke.

Die Ausstellung "Frühes Christentum am Österreichischen Donaulimes" ist vom 8. Mai bis 1. November täglich von 9 bis 17 Uhr zugänglich. Die Eröffnung nimmt Dritter Landtagspräsident Ing. Johann Penz am 7. Mai um 17 Uhr vor.

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