Unverantwortlicher Chemieeinsatz gegen Miniermotte

Naturschutzbund Österreich und Umweltdachverband ÖGNU: Giftige Kosmetik gegen Motte Einladung zum Pressegespräch

Wien (OTS) - Dienstag, 27. April 1999, 11.00 Uhr
Restaurant Fisch & Orange
Ebendorferstraße 10, 1010 Wien

Braune Blätter, entlaubte Kastanienbäume zur
Jahresmitte - seit mehr als einem Jahrzehnt sorgt die Roßkastanien-Miniermotte für Unruhe in der Bevölkerung. Aber: In ganz Europa ist bisher kein einziger Baum durch den Befall abgestorben. Mit viel Chemie soll nun die Mottenpopulation in Wien dezimiert werden. Getroffen werden dadurch aber auch Schmetterlinge und andere Nützlinge. Wird die Spritzung nur einmal unterbrochen, kommt es sofort zum Neubefall. Der Spritzmitteleinsatz ist pure Kosmetik, umgeht das Wiener Naturschutzgesetz und dient besonders dem Absatz giftiger Spritzmittel.

Teilnehmer:
- Dr. Gerhard Tarmann, Entomologe Ferdinandeum Innsbruck
- Ing. Hannes Minich, Präsident Wiener Naturschutzbund
- Dr. Friederike Spitzenberger, Vizepräsidentin Umweltdachverband

ÖGNU

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