Presseaussendung der Verlagsgruppe NEWS Mediaprint widerspricht ihren eigenen Aussendungen:

Wien (OTS) - o In einer Woche fünf grobe Verstöße gegen österreichisches Wettbewerbsrecht
o Mediaprint wegen Wettbewerbsverstößen fünf Mal exekutiert
o Heutige Verletzung des Wettbewerbsrechts in der Mediaprint-Illustrierten 'TV' einer der gröbsten Verstöße in letzter Zeit =

Die Mediaprint hat ihre Aussendungen zu angeblichen
Verstößen des NEWS-Verlages gegen das österreichische Wettbewerbsgesetz in dieser Woche selbst ad absurdum geführt.

Laut Zwischenbericht der NEWS-Anwälte hat der Mediaprint-Konzern alleine in dieser Woche fünf Mal mit Gewinnspielen und verbotenen Zugaben gegen das Wettbewerbsgesetz und gerichtlich erlassene Einstweilige Verfügungen verstoßen.

Die NEWS-Anwälte haben deshalb in dieser Woche bereits fünf Mal Exekutionen (jeweils in der Höhe von S 160.000,--) gegen Mediaprint-Titel geführt.

Sonntag, Montag und Dienstag veröffentlichte die Kronen Zeitung ein Urlaubs-Gewinnspiel mit Einsende-Coupons, obwohl sie gegen genau dieselben Gewinnspiele in NEWS eine Einstweilige Verfügung beantragt hat und ihr Gewinnspiele dieser Art bereits seit längerer Zeit durch Einstweilige Verfügung verboten sind.

Donnerstag erfolgte (trotz rechtsgültiger Einstweiliger Verfügung) eine Ankündigung einer Zugabe.

Der Höhepunkt der Verstöße gegen das österreichische Wettbewerbsgesetz durch die Mediaprint wurde heute, Freitag, erreicht, als die Fernseh-Illustrierte 'TV' mit einem vom österreichischen Wettbewerbsgesetz verbotenen - und der Mediaprint durch Einstweilige Verfügung bereits untersagten - Gewinnspiel erschien.

Das Gewinnspiel in der Mediaprint-Illustrierten 'TV' stellt insofern den bisher schwersten Verstoß gegen das österreichische Wettbewerbsgesetz dar, als sich dieses Gewinnspiel in expliziter Form gegen die Mitbewerber 'tele' und 'TV-Media' richtet und somit nicht nur wettbewerbswidrig, sondern für die beiden Konkurrenzmedien auch geschäftsstörend ist.

Der fortgesetzte Verstoß der Mediaprint gegen das Wettbewerbsrecht zeigt somit eindeutig, daß mit den Klagen gegen den NEWS-Verlag die Pressefreiheit in Österreich eingeschränkt werden soll. Die Mediaprint will ganz offensichtlich dem NEWS-Verlag per Gericht jene Marketingmaßnahmen (etwa Gewinnspiele) verbieten, die sie selbst in exzessiver Form durchführt.

Die Behauptung der Mediaprint, nur der NEWS-Verlag würde 'vorsätzlich' gegen das UWG-Gesetz verstoßen hat sich damit bereits binnen einer Woche von selbst ad absurdum geführt. In der vorliegenden Woche gibt es deutlich mehr Verstöße der Mediaprint gegen das Wettbewerbsgesetz als vom NEWS-Verlag.

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