Hochrangige Expertentagung zur OECD-Chemiepolitik

Gegenseitiger Austausch von Bewertungsdaten - Vernetzung in einem globalen Informationssystem

PWK - Dieser Tage beherbergte die Wirtschaftskammer Österreich einen OECD-Workshop zum Thema "gegenseitige Anerkennung von Neustoffanmeldungen". Damit konnte die WKÖ ihre Rolle als Plattform für hochrangige Expertentreffen im Rahmen der OECD-Chemiepolitik weiter fortsetzen. Diesmal nahmen mehr als 50 Experten, darunter Vertreter aus 15 OECD-Staaten, von Industrie und NGOïs, am Workshop teil. ****

Die Chemikalienrechtsexperten Dr. Erwin Tomschik (FV Chem. Industrie) und Mag. Robert Feierl (WKÖ-Up) stimmten bei der Beurteilung dieser Initiative darin überein, daß es notwendig sei, auf einer breiteren Basis als nur innerhalb der EU einen "modus vivendi" über Synergieeffekte und gegenseitigen Austausch von Bewertungsdaten im Bereich der Chemiepolitik im allgemeinen und der Neustoffanmeldung im speziellen zu finden.

Inhalt der OECD-Expertengespräche vom 14. bis 16. April waren die Möglichkeiten zur Optimierung des gegenseitigen Nutzens von Neustoffdaten der OECD-Mitgliedstaaten untereinander sowie die Festlegung kurz-, mittel- und langfristiger Ziele hinsichtlich der Vernetzung in einem globalen Informationssystem, begleitet von einem entsprechenden Aktionsprogramm. Derartige Ansätze bieten gerade auch kleineren Ländern wie Österreich, besonders in Zeiten der immer stärker voranschreitenden Globalisierung, die Möglichkeit, einen Überblick bzw. Zugang zu chemiespezifischen Stoffdaten zu gewinnen.

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