Druckgrafik in der Kokoschka-Dokumentation

Sonderausstellung mit Zyklen Apulia und Odyssee

St.Pölten (NLK) - Die Oskar Kokoschka-Dokumentation Pöchlarn hat essich zur Aufgabe gemacht, alljährlich mit wechselnden Sonderausstellungen die ständige Dokumentation zu ergänzen und das große Werk des österreichischen Künstlers nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Vom 1. Mai bis 6. September zeigt die Dokumentation im Geburtshaus des Künstlers "...ich bin Odysseus...". Gezeigt werden Druckgrafiken aus den Zyklen "Apulia" aus dem Jahr 1963 und "Die Odyssee" aus den Jahren 1963 bis 1965.

Die Antike spielte für Oskar Kokoschka ("...ich bin Osysseus...") sein ganzes Leben eine bedeutende Rolle. Besonders interessant ist dieser Aspekt, wenn man die beiden oben genannten Zyklen gegenüberstellt. In Apulien meinte Kokoschka, die "Antike" wiedergefunden zu haben. Er wollte ursprünglich auf seiner "Reise an die Ostküste Italiens" im Jahr 1963 Eindrücke zu seiner Serie mit dem Titel "Die Rückkehr des Odysseus" gewinnen, fand aber in den Menschen und der Landschaft so viel Gefallen, daß er diese Eindrücke in einem eigenen Zyklus mit dem Titel "Apulia" festhielt.

Die Blätter aus Apulien sind in Kokoschkas Schaffen deshalb zweifach wichtig: Zum einen als selbständige Werke und zum anderen als Anregung für die Realisierung des Zyklus "Die Odyssee". Um die Inspiration Kokoschkas nachfühlen zu können, präsentiert die Oskar Kokoschka Dokumentation Pöchlarn im ersten Stock des Geburtshauses eine Fotoausstellung über Apulien, die das Instituto di Cultura Vienna zur Verfügung stellt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 30. April um 18 Uhr statt. Geöffnet ist die Schau bis einschließlich 26. September.

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