Landesbibliotheken schaffen Virtuellen Verbund

Know-how aus NÖ für europäische Bibliothekvernetzung

St.Pölten (NLK) - Das neue Medium Internet macht es möglich, daß Bibliotheken überregional in einem "Virtuellen Verbund" arbeiten. Ein Experte des NÖ Landesmuseums, Mag. Hans Joachim Alscher, berichtete bei einer Sitzung der Kommission für Bildung, Medien und Sport im Rahmen der Versammlung der Regionen Europas über einen schon bestehenden virtuellen Verbund mehrerer Bibliotheken in Österreich. Die Kommissionssitzung in Nyborg (Dänemark) stand unter Vorsitz von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop.

Die Landesbibliotheken in Wien, Steiermark, Niederösterreich und Südtirol sind einen virtuellen Verbund eingegangen. Dieser verzichtet auf eine Zentralredaktion und ist auf verteilter Datenhaltung aufgebaut. Hinderlich bei der EDV-Zusammenarbeit von Bibliotheken waren bisher die unterschiedlichen EDV-Systeme und die verschiedene Rechtsträgerschaft. Die Lösung des Problems liegt in einer Internet-Plattform, in die auch die Katalogisierung einbezogen ist. Via Internet verfügt der Benutzer auch über eine Vielfalt von Such-und Navigationsmöglichkeiten. Auch eine Mehrsprachigkeit der Benutzeroberfläche ist möglich, was bei dem Europäischen Forum besonderes Interesse fand. Eine europäische Zusammenarbeit nach dem Vorbild der drei österreichischen Bundesländer samt Südtirol scheint in greifbare Nähe gerückt.

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