Neuer Tourismus-KV: Mindestlöhne steigen um 2,1 Prozent

Nach 2-jähriger Unterbrechung Einigung auf bundesweiten KV - Gemeinsame Sozialpartnerinitiativen im Ausbildungsbereich

PWK - Für die rund 140.000 Beschäftigten (jeweils Hochsaison) im Gastgewerbe wurde Donnerstag nchmittag nach zweijähriger Unterbrechung wieder ein bundesweit anwendbarer KV-Lohnabschluß erzielt. Damit wird eine Auseinanderentwicklung der Lohn- und Arbeitsbedingungen in dieser Branche vermieden, stellen dazu die Verhandlungsführer und Geschäftsführer der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie, Helmut Hinterleitner und Hans Melcher, fest. ****

Mit Stichtag vom 1. Mai d.J. erhöht sich der KV-Lohn um 2,1 Prozent. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt ein Jahr. Die Erhöhung um 2,1 Prozent gilt auch für die Lehrlingsentschädigungen, die gleichzeitig auf ein bundesweit einheitliches Niveau gebracht werden.

Grund für den raschen Abschluß war letztendlich auch, daß die Vertreter der Gewerkschaft überzogene Forderungen zurückgenommen haben, wie z.B. eine möglichst rasche rechtliche Angleichung von Arbeitern und Angestellten oder eine Sonderregelung für EU-Praktikanten. Übriggeblieben ist somit eine auch für die Arbeitgeberseite durchaus akzeptable Lohnerhöhung, stellt Hinterleitner fest. Nach dem neuen KV beträgt der Mindestbruttolohn 12.350 Schilling.

Wesentlich für die Arbeitgeberseite war die Verwendungszusage des Gewerkschaftsvorsitzenden Rudolf Kaske, die sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit im Interesse der Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterzuführen und sich dafür einzusetzen, daß der Branche genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Die Saisonnierkontingente sollen zumindest auf dem Niveau der letzten Jahre bleiben.

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