LIF-Alkier: Y2K-Management der Regierung ist peinliche und riskante Farce

Jahr-2000-Problematik auch Thema der Wiener Liberalen im kommenden Gemeinderat

Wien (OTS) Als peinliche und riskante Farce bezeichnete der liberale Kontrollsprecher, Wolfgang Alkier, das Y2K-Management der Regierung anläßlich des vergeblichen Versuchs Viktor Klimas, Josef Broukal an Bord der Regierungspropaganda zu bringen. "Ende April 1999 einen Jahr-2000-Beauftragten vollmundig vorzustellen, der dann prompt absagt, ist schlicht unglaublich. In vergleichbaren Ländern ist das Thema seit Jahren Chefsache und seit Ende März weiß man beispielsweise in den USA, daß mindestens 90% bereits jetzt funktionieren würde", so Alkier, der hinzufügte, daß selbst diese Erfolgsquote dort noch zu einem Aufschrei geführt habe.

Zwar werde in Österreich in Teilbereichen mit Vehemenz von den Verantwortlichen an dem Problem gearbeitet, die Versäumnisse der Regierung seien allerdings beispielhaft. "Die Bundesregierung , aber auch die Landeshauptleute müssen einerseits sicherstellen, daß es im öffentlichen Sektor und bei der Infrastruktur zu keinen Problemen kommt. Andererseits ist es auch ihre Aufgabe, für "public awareness" zu sorgen, damit sich private Haushalte und die Wirtschaft endlich informieren und besser vorbereiten können", so der liberale Abgeordnete, der meint, daß es in diesem Bereich bereits "2 vor 12" sei.

Damit man zumindest auf Wiener Landesebene endlich aufwacht, wird Alkier kommende Woche im Gemeinderat Bürgermeister Häupl in der Fragestunde betreffend Jahr-2000-Umstellung konfrontieren. "Ich weiß, daß Magistratsmitarbeiter hier zum Teil sehr aktiv sind. Über deren Aktivitäten muß ehrlich und offensiv berichtet werden. Wir wollen ganz konkrete Antworten, wie weit die Vorbereitungen im öffentliche Bereich getroffen sind. Gleichzeitig muß alles getan werden, damit es zu viel mehr öffentlicher Aufklärung und Bewußtseinsschaffung kommt", so Alkier, der abschließend auch die Verharmlosungen von Wirtschaftsminister Fahrnleitner anläßlich dessen heutiger Pressekonferenz zum Jahr 2000 kritisierte.

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