Görg: Wiens Gärten müssen wieder mehr Bedeutung erlangen

Wien, (OTS) "In Österreich wird die Gartenkunst viel zu oft kleingeschrieben, das muß sich ändern". Mit diesen Worte eröffnete Vizebürgermeister und Planungsstadtrat Dr. Bernhard Görg am Freitag im Wiener Semperdepot den Kongress "Gärten der Gegenwart-Geschichte von morgen. Auf der Suche nach zeitgenössischer Gartenkunst". Ohne die ihr gebührende historisch-kulturelle Dimension werde die Gartenkunst oft zu einem Accessoire für Architektur, erklärte Dr. Görg. Umso mehr freue er sich, einen solchen, noch dazu so zahlreich besuchten, Kongreß eröffnen zu dürfen.****

Viele Gärten werden heute nur mehr als Erholungsräume oder bloßes Umfeld betrachtet, so Görg. Umso erfreulicher sei es, daß sich dieser Kongreß von einer anderen Seite annähere, und versuche, Gärten neben der Architektur wieder in den Mittelpunkt
zu rücken und ihnen einen eigenständigen, kulturellen Wert zu geben, erklärte Vizebürgermeister Görg. Die Aufgabenstellung von Planern und Gestaltern sei es nun, nicht nur das Kulturerbe der Vergangenheit, sondern auch ein künftiges Kulturerbe mit Aufmerksamkeit zu verfolgen und dessen Wert auch in der Öffentlichkeit zu verankern.

Thema des Kongresses ist die eigenständige Gartenkunst des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Zwölf international bekannte Gartenkünstler aus Europa und den USA
werden Tendenzen und Positionen zeitgenössischer Garten- und Landschaftsplanung präsentieren. (Schluß) kru

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