Snap-on Incorporated erwirbt Sandvik Saws and Tools für ungefähr 400 Millionen US-Dollar in bar

Kenosha, Wisconsin, USA und Sandviken, Schweden (ots-PRNewswire) - Die Snap-on Incorporated (NYSE: SNA) und Sandvik AB (Stockholmer Börse: SANDA, ADR: SAVKY) kündigten an, daß die Vorstände beider Unternehmen eine definitive Vereinbarung abgeschlossen haben, aufgrund derer Snap-on für rund 400 Millionen US-Dollar (3,3 schwedische Kronen) in bar Sandvik Saws and Tools erwerben wird, eine der Geschäftssparten von Sandvik AB. Die Akquisition wird als Einkauf verbucht. Snap-on erwartet, daß die Transaktion sich auf die Erträge pro Aktie des Unternehmens im Jahre 1999 neutral auswirkt und danach wertsteigernd.

Sandvik Saws and Tools mit Sitz in Sandviken, Schweden, ist einer der weltgrößten Hersteller und Anbieter von professionellen Handwerkzeugen. Die Firma verfügt über 12 Produktionsstätten in acht Ländern. Snap-on wird eine gebührenfreie Lizenz erwerben, die es dem Unternehmen erlaubt, das Warenzeichen von Sandvik für Sägen auf weltweiter Basis für einen Zeitraum von drei Jahren und für alle anderen Produkte für einen Zeitraum von zwei Jahren zu benutzen. Snap-on geht davon aus, daß eine aus Snap-on und Sandvik zusammengelegte Handwerkzeugfirma einen Proforma-Jahresumsatz von ungefähr 2,1 Milliarden US-Dollar (16,7 Milliarden schwedische Kronen) im Jahre 1998 hätte.

"Diese Transaktion ist Teil unserer Strategie, ein entscheidender Mitwirker in der Globalisierung des Markts für Handwerkzeuge zu sein",
sagte Robert A. Cornog, Chairman, President und Chief Executive Officer der Snap-on Incorporated. "Zusammen werden wir über eine solide Wachstumsplattform auf drei Kontinenten und signifikante Aktivitäten in Asien verfügen. Die Transaktion verschafft uns eine solide Position im europäischen Werkzeugmarkt und gibt Snap-on eine größere Präsenz in dem sich entwickelnden südamerikanischen Markt. Darüber hinaus ermöglichen die Sandvik-Handwerkzeugproduktlinien Snap-on die Erweiterung der Markenpräsenz auf neue Vertriebsschienen im nordamerikanischen Markt."

"Sandvik und Snap-on haben den gemeinsamen Schwerpunkt auf der Belieferung des professionellen Segments der Industrie mit innovativen leistungsorientierten Produkten. Die Sandvik-Handwerkzeuggruppe ist ein Branchenführer in Forschung und Entwicklung, Vertrieb und ergonomischem Design - wir sind zur Fortführung dieses starken Erbes entschlossen", fuhr Mr. Cornog fort.

"Wir respektieren die Mitarbeiter der Sandvik-Handwerkzeuggruppe und ihre Festlegung auf hervorragende Leistungen. Diese gut geführte Firma verfügt über ein hochtalentiertes Managementteam, Zugang zu attraktiven Distributionsschienen und ein ergänzendes Sortiment von Hochqualitätsprodukten. All dies paßt sehr gut zu unserer weltweiten Wachstumsstrategie. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Sandvik-Team, um die Chancen zu realisieren, die durch diese Transaktion geschaffen werden", schloß Mr. Cornog.

Clas Ake Hedstrom, Chief Executive Officer und President von Sandvik AB, sagte: "Eine umfassende Strukturveränderung ist erforderlich, um langfristig die Aktivitäten innerhalb von Sandvik Saws and Tools zu entwickeln und weltweite Vorherrschaft zu erlangen. Vor allem erfordert dies ein substantiell größeres Umsatzvolumen, das mit unserem eigenen organischen Wachstum nicht möglich ist und die Fusion mit einer anderen Firma erfordert."

"Dementsprechend ist der Verkauf von Saws and Tools an Snap-on die logische und günstige Transaktion für beide Firmen weltweit. Snap-on ist eine gut eingeführte Firma mit Qualitätsprodukten und -dienstleistungen sowie einem guten Ruf in der Branche und bietet sehr gute Chancen für die andauernde Entwicklung von Saws and Tools", fuhr Mr. Hedstrom fort.

"Aufgrund des Verkaufs werden die Aktivitäten von Sandvik auf unsere drei Hauptbereiche konzentriert: Werkzeugbau, Bergbau und Konstruktion sowie Spezialstahl, bei denen der Technologieanteil hoch ist und wo wir weltweit führend in ausgewählten Nischen sind. Nach unserer Einschätzung können wir unsere Kompetenz in den Bereichen Forschung und Entwicklung neben unseren sonstigen Aktiva am besten durch das Einbringen unserer Ressourcen für die Expansion in diesen Bereichen einsetzen", fügte Mr. Hedstrom hinzu.

Goran Gezelius, President von Sandvik Saws and Tools, sagte: "Ich freue mich über die Chancen, die diese Transaktion eröffnet. Zusammen mit Snap-on werden wir den Kunden ein umfassendes Sortiment von professionellen Hochqualitätswerkzeugen und entsprechendem Zubehör bieten, indem wir auf den starken Marken beider Unternehmen und den lang bewährten Distributionsbeziehungen aufbauen. Wir werden unseren Kunden hochwertigere Produkte und Dienstleistungen sowie einen höheren Nutzen bieten. Ich bin zuversichtlich, daß unsere Kunden und Mitarbeiter mit der Fusion zufrieden sein werden."

Snap-on bemerkte, daß es bei dieser Fusion nicht um Kostensenkung, sondern um Wachstum geht. Snap-on erwartet Einnahmeverbesserungen unter anderem auf Grund der Nutzung der effizienten Vertriebsnetzwerke, des Logistikpotentials und des umfassenden Vertriebs- und Marketing-Supports von Sandvik Saws and Tools, des Ausbaus der guten Beziehungen zu den Händlern, der erhöhten Wachstumschancen für die Produkte von Snap-on und Sandvik Saws and Tools in den sich ergänzenden Vertriebsschienen einschließlich des nordamerikanischen Markts und der Nutzung der erhöhten Präsenz des zusammengelegten Unternehmens in Europa.

Der Abschluß der Transaktion unterliegt der Zustimmung der Aktionäre von Sandvik AB, den üblichen Bedingungen und dem Eingang der erforderlichen regierungsamtlichen Genehmigungen in den USA und in Europa. Snap-on beabsichtigt, den Kauf durch vorhandene Kreditmöglichkeiten zu finanzieren. Die Unternehmen erwarten, daß die Fusion am Anfang des dritten Quartals 1999 abgeschlossen sein wird.

Sandvik Saws and Tools entwickelt, produziert und vermarktet Handwerkzeuge für professionelle Benutzer bei einem Umsatz von 2.694 Millionen schwedischen Kronen im Jahre 1998. Der Geschäftsbereich beschäftigt ungefähr 2.700 Mitarbeiter, von denen sich rund 1.000 in Schweden befinden. Die Produkte werden in 12 Werken in Schweden, Deutschland, Portugal, Frankreich, England, den USA und Argentinien hergestellt.

Merrill Lynch & Co. war der Finanzberater der Snap-on Incorporated, Lehman Brothers Inc. der von Sandvik AB.

Sandvik AB hat den Hauptsitz in Sandviken, Schweden, und ist eine der größten schwedischen Exportfirmen mit weltweiten Geschäftsaktivitäten durch 300 Firmen und Vertretungen in 130 Ländern. Die Firma hat 37.500 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 42,4 Milliarden schwedischen Kronen (5,09 Milliarden
US-Dollar). Sandvik AB besteht aus sechs separaten Geschäftsbereichen, die für Forschung und Entwicklung, Produktion und Vertrieb ihrer entsprechenden Produkte zuständig sind. Diese Geschäftsbereiche bestehen aus Sandvik Tooling, Sandvik Mining and Construction, Sandvik Specialty Steels, Sandvik Hard Materials, Sandvik Process Systems und Sandvik Saws and Tools.

Snap-on Incorporated ist ein weltweiter führender US-amerikanischer Entwickler, Hersteller und Händler von
Werkzeug- und Ausrüstungslösungen für professionelle Techniker, Autowerkstattinhaber, spezielle Reparaturzentren, Hersteller von Originalausrüstung und industrielle Werkzeugbenutzer mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar. Zu den Sortimenten gehören Hand- und elektrische Werkzeuge, Diagnostikinstrumente und Geschäftszubehör, Werkzeuglagerprodukte, Diagnostiksoftware und weitere Lösungen für die Automobilserviceindustrie. Snap-on beschäftigt weltweit ungefähr 12.000 Mitarbeiter.

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ots Originaltext: Snap-on Incorporated
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