ots Ad hoc-Service: Signalbau Huber AG <DE0007236333>

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Vorabinformation über den Geschäftsjahresabschluß 1998 Signalbau Huber AG

Auftragslage/Umsatz

Der Auftragseingang der Signalbau Huber AG lag mit 137,3 Millionen DM um 4,3 Millionen DM über dem des Vorjahres. Die inländischen Bestellungen gingen um 11,3 Millionen DM auf 114,0 Millionen DM zurück; die aus dem Ausland nahmen hingegen um rund 15,6 Millionen DM auf 23,3 Millionen DM zu.

Der Auftragsbestand am 31. Dezember 1998 betrug 96,7 Millionen DM. Er liegt damit um 10,2 Millionen DM höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Der Umsatz ging 1998 um 6,1 % auf 127,2 Millionen DM zurück. Das Inlandsgeschäft nahm um 12,1 Millionen DM auf 118,1 Millionen DM ab. Sowohl das Geschäft innerorts als auch das auf Fernstraßen war vom Umsatzrückgang betroffen. Der Auslandsumsatz nahm um rund 75 % auf 9,1 Millionen DM zu.

Mitarbeiter

Am 1. Januar 1998 waren 417 Mitarbeiter bei Signalbau Huber beschäftigt, d.h. 62 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Ertragslage

Die Ertragslage war 1998 gekennzeichnet durch eine weitere Abschwächung des operativen Geschäfts und durch Einmalaufwendungen. Beides konnte durch Kosteneinsparungen aus den in 1997 und 1998 ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen nur teilweise ausgeglichen werden.

Der gegenüber dem Vorjahr weiter rückläufige Umsatz bei zugleich reduzierten Beständen an unfertigen Erzeugnissen ergab einen deutlichen Rückgang der Gesamtleistung. Preisverfall und verstärkter Einsatz von Fremdleistungen führten zusätzlich zu reduzierten Deckungsbeiträgen im Inlandsmarkt.

Einmalaufwendungen belasteten das Ergebnis erheblich. Rund 7 Millionen DM fielen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen wie Personalanpassung, Abwertungen und Standortkonzentration an. Vorsorgeaufwendungen zur Herstellung der Jahr 2000-Fähigkeit unserer Produkte und IT-Umgebung waren in Höhe von 8,5 Millionen DM rückstellungsfähig. Für objektbezogene Gewährleistungen wurden 10,5 Millionen DM zurückgestellt.

Mit den in 1997 und 1998 ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen konnten insbesondere Einsparungen im Bereich der Personal- und zugehöriger Sachkosten sowie Standortkosten bereits in 1998 realisiert werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war 1998 mit -36,4 Millionen DM negativ (1997: -5,0 Millionen DM). Hierin enthalten ist ein um 1,7 Millionen DM gegenüber Vorjahr verbessertes Finanzergebnis von 6,2 Millionen DM. Nach Berücksichtigung einer Gewerbesteuererstattung beträgt der Jahresfehlbetrag 29,6 Millionen DM (1997: Jahresfehlbetrag 3,6 Millionen DM).

Ausblick

1999 erwarten wir einen weiteren Rückgang des Umsatzes, insbesondere da 1998 akquirierte Großprojekte erst 2000 umsatzwirksam werden. Gleichzeitig wird das Ergebnis 1999 durch erneut notwendige Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen belastet. Für die Jahr 2000-Problematik konnte nicht für alle Aufwendungen Vorsorge getroffen werden, so daß hieraus nochmals eine deutliche Belastung des Ergebnisses resultieren wird.

Um dem Unternehmen für die Zukunft Stabilität zu verschaffen, die Kompetenz auf den Kerngebieten der Verkehrstechnik zu stärken und dadurch die Ertragskraft mittelfristig wieder zurückzugewinnen, sind wesentliche Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere müssen in kürzester Zeit neue, wettbewerbsfähige Produkte geschaffen werden. Die Marktdurchdringung im In- und Ausland muß durch strategische Allianzen erhöht werden. Die schon in der Vergangenheit hohe Kundenorientierung muß durch verkehrstechnische Beratung sowie die Bereitstellung maßgeschneiderter Finanzierungskonzepte intensiviert werden.

Die Dienstleistungsorientierung des Unternehmens wird durch Erschließung ergänzender Geschäftsfelder erweitert und abgerundet.

Ende der Mitteilung

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