GBH: Neuer Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen in der Stein- und keramischen Industrie

Weiterentwicklung der Realeinkommen

Wien (GBH/ÖGB). Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) einigte sich mit den Vertretern der Stein- und keramischen Industrie für die 15.000 ArbeitnehmerInnen in dieser Branche über eine Erhöhung der Kollektivvertragslöhne und Lehrlingsentschädigungen für zwei mal 12 Monate. ++++

Die ArbeitnehmerInnen in der Stein- und keramischen Industrie erhalten ab 1. Mai 1999 eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne um 2,2 Prozent und ab 1. Mai 2000 eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent. Die Erhöhung der Ist- und Leistungslöhne sowie der Effektivverdienste beträgt ab 1. Mai 1999 1,9 Prozent
und ab 1. Mai 2000 weitere 2,0 Prozent. Die Erhöhung der Zulagen und Lehrlingsentschädigungen etc. erfolgen wie bisher.

Für die ArbeitnehmerInnen in der Feinkeramischen Industrie tritt die erste Etappe der Laufzeit nicht mit 1. Mai 1999 sondern mit 1. August 1999 in Kraft. Alle übrigen Bestimmungen gelten aber auch für die Feinkeramische Industrie. Dadurch konnte das vom Bundesvorstand der GBH beauftragte KV-Verhandlungsteam eine Weiterentwicklung der Realeinkommen für alle Arbeitnehmer in
dieser Branche erreichen. Das vorliegende Verhandlungsergebnis
wird anfang nächster Woche dem GBH-Bundesvorstand präsentiert.

Weiters haben sich die Sozialpartner darauf geeinigt, dass eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Vorschlages bezüglich einer Überarbeitung der Lohnordnung eingesetzt wird, wobei ein gemeinsames Ergebnis innerhalb der Laufzeit dieses Vertrages angestrebt wird. GBH-Bundesvorsitzender Driemer wertete den Abschluss als herzeigbaren Erfolg und erklärte, "dass die Gewerkschaft Bau-Holz in Zukunft mit dem Fachverband der Stein-
und keramischen Industrie stärker als bisher gemeinsame Anliegen
in der Öffentlichkeit thematisieren wird." (Bac-)

ÖGB, 23. April 1999 Nr. 178

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