Strom-Syndikat für den Verbundkonzern nach Modell OMV

Wien, NÖ, Tirol wollen Anteile mit Republik zusammenschließen

St.Pölten (NLK) - Die Landesgesellschaften EVN, Wienstrom und die Tiroler TIWAG, die gemeinsam mehr als 25 Prozent an der Verbundgesellschaft halten, möchten ihre Anteile mit jenen der Republik Österreich (51 Prozent) zusammenschließen. Damit wollen sie die Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft auf eine neue, zukunftsorientierte Basis stellen, die eine "österreichische Mehrheit" sichert. Ein entsprechender Vorschlag wird heute, Donnerstag, dem Wirtschaftsministerium übergeben. Die drei Gesellschaften weisen darauf hin, daß durch die vorgeschlagene Zusammenlegung die Republik Österreich die Möglichkeit hätte, sich auf eine Sperrminorität bei der Verbundgesellschaft zurückzuziehen, wie dies in diesen Tagen bei der AUA stattfindet, ohne daß der österreichische Charakter der Verbundgesellschaft gefährdet wäre. Inhaltliches Vorbild für diesen Syndikatsvertrag ist die OMV. Wesentlicher Punkt der Syndikatsvereinbarung ist, daß für wichtige Entscheidungen zwischen den Syndikatspartnern das Einvernehmen hergestellt wird.

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