Naherholung und Tourismus in Bruck an der Leitha

1 Million S Regionalförderung für Freiflächensicherungs-Projekte

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen des INTERREG-Projektes "Freiflächensicherung - Beiträge zu Naherholung und Tourismus in einer Grenzregion" hat die NÖ Landesregierung bei einer ihrer letzten Sitzungen eine Million Schilling aus Regionalförderungsmitteln der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha als Projektträger bewilligt, um anhand zweier konkreter Fälle neue Wege im Umgang mit städtischen Freiflächen zu entwickeln und praktisch umzusetzen. Das ist zum einen der historische Harrach-Park und zum anderen ein Grüngürtel, der rund um den Siedlungsraum angelegt und in Kombination mit neuer Infrastruktur multifunktional genutzt werden soll.

In Kooperation mit INTERREG-Partnern wie den Parks Fertöd (Schloß Eszterhazy) in Ungarn, Preßburg und Eisgrub-Lednice sowie weiteren möglichen Partnern sollen touristische Strategien entwickelt werden, aus denen ein Beitrag für die Rentabilität der Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen abgeleitet werden kann. Aus der Kooperation mit vergleichbaren Projekten auf touristischer Ebene sind nicht zuletzt auch regionale Synergieeffekte zu erwarten.

Die investiven Maßnahmen im Gesamtausmaß von 9,8 Millionen Schilling beziehen sich in erster Linie auf Abrundungsmaßnahmen wie Fuß- und Radwege, Besucherinfrastruktur etc. zur Minimierung des Pflegeaufwandes. Neben den Regionalisierungsmitteln wird das Projekt seitens des Landes mit weiteren 2,8 Millionen Schilling über den Naturschutz und den Landschaftsfonds gefördert, bis Dezember 2001 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Der Sicherung historisch bedeutsamer Parkanlagen wie des Harrachparks sowie der Entwicklung von Freiflächen im Zuge der Stadterweiterung kommt in der Grenzregion aus historischen Gründen und aufgrund der dynamischen Entwicklung besondere Bedeutung zu. Freiflächensicherung als kommunale Aufgabe hat dabei besonders im Hinblick auf die laufenden Pflegekosten die allgemein beengte Budgetlage zu berücksichtigen.

Mit der Verknüpfung von Naherholung und touristischen Angeboten sollen Wertschöpfung und Umwegrentabilität der eingesetzten Mittel verbessert werden, die Anhebung des Angebotes für Naherholung und Tourismus hat unter Wahrung der naturräumlichen Qualität vonstatten zu gehen und kann als Grundlage für Schutzmaßnahmen wie Natura 2000 dienen. Zudem liefert die Sicherung kulturhistorisch bedeutsamer Landschaftsräume einen Beitrag zur historischen Identität des Grenz-bzw. Natur-Erholungsraumes.

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