Vom Spitzenwein bis zur offenen Kellertür

IG March-Thaya-Region hat neues Tourismusleitbild

St.Pölten (NLK) - Die Interessengemeinschaft der
March-Thaya-Region stellte gestern abend, 21. April, das neue Tourismusleitbild für die Region vor. Dabei arbeitete der Distelverein gemeinsam mit professionellen Tourismusberatern zusammen. Die IG March-Thaya-Region will künftig auf eine ganzheitliche Regionalentwicklung setzen.

Zu den besonderen Reichtümern an der March und der Thaya gehört, so die Tourismusberater, vor allem die wertvolle Aulandschaft. Kuriositäten wie das Vogelparadies auf dem Gelände einer Zuckerfabrik, die größte Storchenkolonie auf Bäumen in Europa oder die Urzeitkrebse aus der Zeit der Dinosaurier auf durch Lacken und Tümpel verziertem Boden sind nur einige Beispiele. Auch romantische Kellerberge mit einem Wein, der auf sonnigen Abhängen stets zwei bis drei Mostgrade mehr aufweist als Gewächse aus dem inneren Weinviertel, oder der historische Boden, voll von Spuren großer Schlachten und "aufbereitet" durch liebenswerte Überbleibsel der altösterreichischen Mischkulanz der Alltagskulturen, gehört hierher. Unter den neuen wertvollen und originellen Ideen, die angedacht und auch schon weiterentwickelt wurden, zählt unter anderem das Picknick mit Marchbauern, die nach Exkursionen oder bei Betriebsausflügen hochwertige Produkte vom Spitzenwein bis zum Schinken vom Freilandschwein anbieten. Auch sollen Kellerberge jetzt mehr als bisher durch "die offene Tür" einladen: Zumindest bei einem Weinbauer des Kellerviertels wird der Besucher einkehren können. Auch soll der Reigen der Kellerbergfeste attraktiver gestaltet und gemeinsam beworben werden. Die Vogelstation Hohenau-Ringelsdorf wird ab Frühsommer ihre Pforten öffnen und auch Exkursionen anbieten. Der Distelverein bietet Exkursionen "auf den Spuren des Bibers" an. Der WWF hat vor allem mit Schloß Marchegg große Pläne. Drösing wiederum soll ein Weidenzentrum werden, das nicht nur beispielsweise Korbflechten lehrt, sondern auch größere "Objekte" zum Ziel hat. Auch besteht gute Hoffnung für die Fertigstellung des Kamp-Thaya-March-Radweges. Die Lücke zwischen Marchegg und Hainburg soll nun mit einem reizvollen Umweg über die Slowakei geschlossen werden: Neben der Eisenbahn soll eine Fußgänger- und Fahradbrücke hinüber nach Devinska Nova Ves führen. Von Theben/Devin wird eine Fähre die Radler dann nach Hainburg übersetzen. Schließlich wird die Region wieder stärker auf die Tradition des Steckerlfisches setzen.

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