25 Jahre Kardiologie im Krankenhaus Lainz

Rieder: "Verstärkt präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Herzkrankheiten"

Wien, (OTS) Im Beisein von Wiens Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder beging die 4. Medizinische Abteilung mit Schwerpunkt Kardiologie im Krankenhaus Lainz am Donnerstag ihr 25jähriges Jubiläum. Die Abteilung (Leitung: Univ. Prof. Dr. Johannes
Mlczoch) nahm im Frühjahr 1974 ihren Betrieb auf und stellt heute einen der zentralen Versorgungseinheiten auf kardiologischem
Gebiet in Wien dar.****

Im Rahmen der Jubiläumsfeier betonte Rieder die zentrale Bedeutung eines umfassenden kardiologischen Versorgungskonzeptes:
"Der Kampf gegen den Herztod beginnt mit Vorbeugung und Früherkennung und verlangt neben der Akutbehandlung auch intensive Rehabilitation." Gerade die Kardiologie sei von einer rasanten Entwicklung gekennzeichnet, was ein ständiges Nachjustieren im Bereich der medizinischen Versorgung notwendig macht.

So konnte zum Beispiel die Mortalitätsrate bei
kardiologischen Erkrankungen in den letzten 10 Jahren um 10
Prozent gesenkt werden. "Was früher lebensbedrohende Herzerkrankungen waren, sind heute oft ‚nur‘ noch chronische Erkrankungen. Diese Patienten bedürfen jedoch einer intensiven Betreuung, was sowohl eine Entwicklung in Richtung 24-Stunden-Interventionszentren als auch eine intensivere Zusammenarbeit von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten notwendig macht", so Rieder.

Rund 500.000 Menschen mit Bluthochdruck in Wien

"Parallel zu den Aktivitäten im stationären Bereich ist es aber auch notwendig, die Vorbeugung und Prävention zu forcieren". So soll im Rahmen des Wiener Gesundheitsförderungsprogrammes ein spezielles Programm zur Prävention bei Bluthochdruckpatienten ausgearbeitet werden.

In Wien leben 400.000 bis 500.000 Menschen mit Bluthochdruck, eine der Hauptursachen für Herzerkrankungen. Nur etwa die Hälfte der Betroffenen ist sich dieser Tatsache bewußt, ein Drittel wird behandelt. Dagegen werden rund 12.000 Wienerinnen und Wiener wegen Schlaganfall und 18.000 wegen Herz- und Kreislauferkrankungen hospitalisiert.

Enormer Anstieg bei kardiologischen Leistungen: In Wien seit 1992 mehr als verdoppelt

Parallel zu den qualitativen Entwicklungen konnte auch die
Zahl der kardiologischen Leistungen in den letzten Jahren enorm gesteigert werden. In ganz Österreich wurde im Zeitraum 1992 bis 1997 die Zahl der kardiologischen Leistungen von 33.544 auf 52.580 (+56 Prozent) gehoben. Noch deutlicher sind diese Zuwächse der kardiologischen Leistungen in den Krankenhäusern der Stadt Wien:
Wurden 1992 5.617 solcher Leistungen erbracht, waren es 1997
14.153. Dies entspricht einem Zuwachs von 152 Prozent. Ebenso
konnte die Zahl der kardiologischen Leistungen im Krankenhaus
Lainz von 1.300 auf 2.875 (+121 Prozent) mehr als verdoppelt
werden. (Schluß) mmr

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