Gruß und Kuß Dein Julius

1.000 frühe Ansichtskarten in der Alten Textilfabrik

St.Pölten (NLK) - Die Ansichtskarten vermitteln ein getreues Bild vieler Lebensbereiche ihrer Entstehungszeit: 1869 von Dr. Emanuel Hermann, einem Lehrer an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, erfunden, entwickelte sich die Ansichtskarte zum wichtigsten Kommunikationsmedium seiner Zeit. Das Museum "Alte Textilfabrik" in Weitra präsentiert aus Anlaß des 130jährigen Bestehens der Ansichtskarten vom 30. April bis 31. Oktober 1999 die Sonderausstellung "Gruß und Kuß Dein Julius - die Welt der Ansichtskarten". 1.000 Objekte werden gezeigt. Sie sind eine Auswahl aus einer privaten Sammlung, die in der Zeit von 1880 bis 1930 angelegt worden war und mehr als 20.000 Karten umfaßt.

Die dargestellten Genres sind äußerst vielfältig. Die Karten stammen aus allen Teilen der österreichisch-ungarischen Monarchie, aus vielen europäischen Hauptstädten, aus Kurorten und sind auch mit Darstellungen versehen, die auf das Kaiserhaus Bezug nehmen. Wichtig für die damalige Menschheit und daher auch auf Ansichtskarten zu finden, waren Passagier- und Kriegsschiffe und um die Jahrhundertwende auch die Erotik. Es gab Künstlerkarten der "Wiener Werkstätte" von Josef Hofmann, Kolo Moser, Oskar Kokoschka und anderen, aber auch Motivkarten des Jugendstils, Faltkarten und gestanzte Karten, Karten aus Rinde und Holz etc.

Die Öffnungszeiten sind täglich außer Montag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

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