Pietsch: Unglaubliche Doppelzüngigkeit der ÖVP in Sachen Waffenbesitz

ÖVP soll ihren Widerstand gegen eine Verschärfung des Privatwaffenbesitzes endlich aufgeben

St. Pölten, (SPI) - Eine "unglaubliche Doppelzüngigkeit in Sachen Waffenbesitz" konstatiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Karl Pietsch, bei der Niederösterreichischen Volkspartei. "Es ist doch wirklich erschüttert, daß sich VP-Klubobmann Ernst Strasser über das tragische Massaker an der High School in Colorado verbreitert, sich die VP aber im gleichen Atemzug weiter gegen eine Verschärfung des privaten Waffenbesitzes in Österreichs Haushalten stemmt und als Lobbyist der Waffenhändler und -erzeuger auftritt. Halbautomatische Waffen in den Händen Jugendlicher - in Amerika rechtlich möglich und wenn es nach der ÖVP ginge, wäre dies wohl auch in Österreich keine Zukunftsmusik mehr", so Abg. Pietsch.****

Angesichts dieser Tragödie gilt es, das Übel an der Wurzel zu packen und die Möglichkeiten privaten Waffenbesitzes weiter einzuschränken. Innenminister Karl Schlögl hat hier entsprechende Initiativen gestartet, die aber von der ÖVP in der Bundesregierung und den schwarzen Landeshauptleuten laufend abgeschmettert werden. "Abg. Strasser würde gut daran tun, sich hier für eine Änderung der Politik seiner Partei stark zu machen, anstatt politisches Kleingeld aus einer Tragödie wechseln zu wollen. Jugendwohlfahrt sowie entsprechende Maßnahmen im Unterricht können mithelfen, psychologische Probleme Jugendlicher früh genug zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Massaker, wie in Amerika, können aber auch damit verhindert bzw. die Folgen gemildert werden, daß Jugendlichen und labilen Menschen der Zugriff auf privaten Waffen erschwert wird. Wenn die ÖVP-Niederösterreich davon nichts wissen will, so agiert sie nicht nur fahrlässig, sie gefährdet auch weiterhin die Sicherheit der Bevölkerung und damit in letzter Konsequenz auch Menschenleben", so Abg. Pietsch abschließend. (Schluß) fa

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