Umweltschutz: Eigenverantwortung der Betriebe als Weg der Zukunft

Fachverband präsentiert Umweltbericht der chemischen Industrie

PWK - Die Ergebnisse ihrer dauernden Bemühungen für Sicherheit und Umweltschutz faßte die chemische Industrie Österreichs in einem eigenen Umweltbericht zusammen, den der Fachverband im Zuge einer Pressekonferenz vorstellte. Die Basis der Aktivitäten bildet die freiwillige Verpflichtung zur ständigen Verbesserung der Standards in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz im Rahmen der weltweiten Initiative "Responsible Care". ****

Jene österreichischen Chemieunternehmen, die nach Responsible Care zertifiziert wurden, mußten sich einer strengen Überprüfung durch unabhängige Experten unterziehen und alle drei Jahre aufs Neue eine lückenlose Einhaltung bzw. Übererfüllung der gesetzlichen Bestimmungen in den genannten Bereichen unter Beweis stellen.

"Seit der Einführung dieses Programms durch den Fachverband der chemischen Industrie konnten 32 Firmenstandorte in Österreich die Voraussetzungen für das Responsible Care-Zertifikat erfüllen. Das entspricht einem Anteil von mehr als 50 Prozent des Produktionswertes und gut einem Drittel der Beschäftigten der chemischen Industrie", gibt sich Fachverbandsvorsteher Josef Frick stolz auf das bisherige Ergebnis der Initiative.

Beachtlich sind auch die jährlichen Investitionen in Höhe von 5,5 Milliarden Schilling pro Jahr, die die heimischen Betriebe für den Umweltschutz tätigen, sowie die damit erzielten Ergebnisse. So konnten zum Beispiel die - bereits in den Jahren davor erheblich reduzierten - Luftemissionen im Zeitraum von 1990 bis 1997 um weitere 12 Prozent gesenkt werden, das Abfallaufkommen verringert, die Gewässerqualität deutlich verbessert sowie Ressourcen eingespart werden.

Meßbare Erfolge konnten auch im Bereich der Arbeitssicherheit erzielt werden: Die Anzahl der Arbeitsunfälle ist seit Jahren rückläufig, wobei Responsible Care-Betriebe besonders gut abschneiden.

Unter dem Motto "Product Stewardship" bemüht sich die chemische Industrie um ganzheitliche Produktverantwortung - von der Entwicklung umweltfreundlicher Produkte wie z. B. Wasserlacke über spezielle Recyclingverfahren bis zur europaweiten Kampagne "Richtig Waschen" der Waschmittelindustrie. Daß die Verantwortung nicht am Werkszaun endet, dafür sorgen zahlreiche Initiativen zur Hebung der Transportsicherheit, allen voran das "Transport-Unfall-Informations-und Hilfeleistungssystem", ebenfalls eine freiwillige Leistung der chemischen Industrie.

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Dr. Johann Pummer

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