Einigung am Bau: Arbeiter erhalten 2,1% mehr Lohn ab 1. Mai

Zweijahresabschluß bringt wertneutrale Umschichtung beim Weihnachstgeld

PWK - Bei den Lohnverhandlungen für die rund 120.000 Bauarbeiter des Bauhauptgewerbes konnte am Mittwoch bereits in der ersten Verhandlungsrunde überraschend ein Zweijahres-Abschluß erzielt werden. Die Vertreter der Bundesinnung der Baugewerbe und des Fachverbandes der Bauindustrie einigten sich mit der Gewerkschaft Bau-Holz, die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Lehrlingsentschädigungen per 1. Mai 1999 für eine Laufzeit von acht Monaten um 2,1% zu erhöhen. Ab 1.1. 2000 erfolgt eine Zwischenerhöhung von 0,5% und mit 1.5.2000 eine weitere Anhebung um 2%. Die Zwischenerhöhung wird durch eine Reduktion des Zuschlagfaktors beim Weihnachtsgeld von 34% auf 25% abgegolten. ****

"Diese wertneutrale Umschichtung ist ein echter Beitrag zur Senkung der Lohnnebenkosten" betont Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister der Baugewerbe, in einer ersten Stellungnahme. Für die Unternehmen ergeben sich keine Mehrkosten. Durch die bessere Ausnutzung des steuerbegünstigten "Jahressechstels" erhöht sich jedoch der Nettolohn des Arbeiters.

Weiters einigten sich die Verhandlungspartner darauf, zahlreiche Änderungen und Aktualisierungen im Rahmenkollektivertrag vorzunehmen, die von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern konzipiert wurden.

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