Austrian Research Centers Seibersdorf - Geschäftsbereich Lebenswissenschaften: ARCS-Forscherin Dr. Angela Sessitsch erhält ,,APART"-Stipendium

Seibersdorf (OTS) - Die wissenschftliche Arbeit von Dr. Angela Sessitsch vom Geschäftsfeld Biotechnologien des ARCS-Geschäftsbereiches Lebenswissenschaften erhält durch die Zuerkennung eines ,,APART"-Stipendiums (Austrian Programme for Advanced Research and Technology) besondere Anerkennung. Die Übergabe des Stipendiums durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften findet am 23. 4. 999 in Wien statt. Dr. Sessitsch erhält das dreijährige Stipendium für ihr Projekt ,,Populationsstruktur bakterieller Endophyten in der Kartoffel. Eine der Zielsetzungen besteht darin, auf Basis molekularer Methoden neue Erkenntnisse über die Nutzung der verschiedenen bakteriellen Stämme in der Kartoffel zu erhalten. Ein konkretes Anwendungsgebiet stellt beispielsweise die Herstellung eines biologischen Pflanzenschutzmittels dar.

Dr. Angela Sessitsch, 34, wurde in Graz geboren und studierte in der steirischen Metropole Technische Chemie. Sie dissertierte an der landwirtschaftlichen Universität Wageningen, Holland, wo sie auch ein kurzes Post doc absolvierte. Bevor sie im Februar 1998 zu den ARCS wechselte, war sie für die Internationale Atom-Energie-Behörde tätig.

Kurzporträt ARCS-Bereich Lebenswissenschaften:

Der ARCS-Bereich Lebenswissenschaften beschäftigt zur Zeit ca. 90 Mitarbeiter/innen. 40 weitere Personen (Stipendiaten, Diplomanden, Dissertanten und Post-docs) verstärken das engagierte Team. Sie sind zugleich auch ein Beleg für die starke Integration in die nationale Forschungsszene. Eines der besonderen Kennzeichen des Bereiches ist der hohe Frauenanteil, der laut Bereichsleiter Dr. Hans Kroath ,,in der Biotechnologie und in der Gentechnik sogar bis zu zwei Drittel des Personals beträgt". Der eigene Anspruch an die Qualität wird als zentraler Erfolgsfaktor gesehen. Kroath dazu: ,,Exzellenz in der Forschung ist Voraussetzung für das kundenseitige Vertrauen, für weitere Aufträge, einen guten Ruf und somit für eine erfolgreiche Zukunft."

Erfolgreiche Kooperationen auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene zeichnen den ARCS-Bereich Lebenswissenschaften aus - z.B. mit dem Biozentrum der Universität Wien auf dem Gebiet der Gentechnik-Sicherheitsforschung oder mit der Universität für Bodenkultur. Von den gegenwärtig 18 EU-Projekten, an denen der Bereich teilnimmt, ist das ,,Netzwerk Edelkastanie" hervorzuheben:
Unter der ARCS-Koordination haben sich 20 europäische Arbeitsgruppen das Ziel gesetzt, den Kastenrindenkrebs zu erforschen, um so für die Erhaltung dieses wichtigen Kulturbaumes zu sorgen. Die Geschäftsfelder des Bereiches sowie Beispiele aktueller Forschungsinitiativen sind: Strahlenschutz (Fingerring Dosimeter), Toxikologie (Tierversuch-Alternativmethoden), Biotechnologie (Gentechnik-Sicherheitsforschung), Umweltforschung (Lysimeterstudien), Umweltanalytik (Biologisches Monitoring).

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Leiter Geschäftsbereich Lebenswissenschaften
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