Prämien für Directors & Officers Haftpflichtversicherung sinken um durchschnittlich 13 % / Personalpolitik und Veröffentlichung von Finanzdaten sind die Hauptursachen für Schadensersatzforderung

New York (ots PRNewswire) - Die Prämien für typische D&O (Directors & Officers)-Haftpflichtversicherungen sind nach Angaben des Tillinghast - Towers Perrin Directors and Officers (D&O) Liability Survey im vergangenen Jahr um durchschnittlich ca. 13 % gesunken. Das Nachgeben der Prämien wurde jedoch noch nicht über alle Marktsegmente hinweg gemeldet. Einige Marktnischen erfuhren bescheidenere Prämiensenkungen oder gleichbleibende Prämien, während aus einigen Bereichen Prämienerhöhungen gemeldet wurden, da die Versicherer begannen, mehr Vorsicht walten zu lassen.

"Der D&O-Versicherungsmarkt blieb in den meisten Marktsegmenten weiterhin sehr wettbewerbsorientiert, wobei die meisten Kunden bei einer Verlängerung der Police auf Basis einer Deckung von einer Millionen Dollar eine niedrigere Prämie zahlten", sagte Mark Larsen, ein Berater von Tillinghast - Towers Perrin und Autor der Studie. Larsen fügte außerdem hinzu, daß es für Versicherungskunden in den meisten Fällen möglich ist, für ihr Geld eine erhöhte Versicherungsleistung zu bekommen.

Viele High-tech-Unternehmen, Firmen, die vor kurzem an die Börse gegangen sind oder Firmen mit finanziellen Engpässen fanden den Markt der Studie zufolge "alles andere als nachgebend". In den Ergebnissen der Studie werden auch einige verhängnisvolle Verlusttendenzen bestätigt. "Wenn sich der gegenwärtige Trend fortsetzt oder verschlechtert, während sich Schadensersatzforderungen im Zusammenhang mit Computerproblemen zur Jahrtausendwende abzeichnen, könnten sich ziemlich negative Verlustverhältnisse und sinkende Gewinnspannen bei den Versicherern ergeben", sagte Larsen. "Die Einkäufer von Unternehmensversicherungen sollten auf der Suche nach dem besten D&O-Versicherungsschutz ihre langfristige Sicht auf eine angemessene Deckung legen. Es ist jetzt möglicherweise nicht der richtige Zeitpunkt, um für eine kleine oder selbst für eine mittelgroße Preisdifferenz die Versicherungsgesellschaft zu wechseln."

Nach der diesjährigen Studie ist das Eintreten von Schadensfällen mit 28 % bei den US-amerikanischen Teilnehmern an der Studie und 15 % der kanadischen Probanden, die über mindestens einen D&O-Schadensfall in einem Erfahrungszeitraum von 10 Jahren berichten, weiterhin hoch. Auch die Schwere der Schadensfälle bleibt hoch, obwohl die durchschnittlichen Gesamtzahlungen an die Kläger und die durchschnittlichen Gerichtskosten aufgrund einer weitergehenden Steigerung bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen (die tendenziell niedrigeren Kosten als für andere im Rahmen von D&0-Policen gestellte Schadensersatzforderungen) rückläufig waren. Der Anstieg bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit EPL (Employment Practices Liability)-Fällen stellte in den vergangenen Jahren weiterhin den größten Anstieg bei D&O-Schadensersatzforderungen dar.

Die ungerechtfertigte Beendigung von Arbeitsverhältnissen war mit 15 % im dritten aufeinanderfolgenden Jahr bei den US-amerikanischen Teilnehmern der Studie die verglichen mit 13 % im vergangenen Jahr am häufigsten genannte D&O-Schadensersatzforderung. Fast 12 % der D&O-Schadensersatzforderungen bezogen sich auf finanzielle Berichterstattung, die in der Studie des vergangenen Jahres mit 11 % an zweiter Stelle lag. Dicht gefolgt wurde sie von Schadensersatzforderungen auf Grund von Diskriminierung und Forderungen im Zusammenhang mit Fusionen, Übernahmen oder Veräußerungen. Larsen sah in dieser Entwicklung einen Grund zur Sorge, da diese Forderungen mit erheblich höheren Kosten einhergehen, die über denen liegen, die typischerweise mit Forderungen von Aktionären in Verbindung gebracht werden.

Unternehmen mit einer Vorgeschichte von Fusionen, Übernahmen oder Veräußerungen erfuhren nach Aussagen der Studie tendenziell fast doppelt so wahrscheinlich eine Forderung gegen ihre Directors oder Officers. Gesundheitseinrichtungen und Banken berichteten die höchste Frequenz an Schadensersatzforderungen in den in der Studie analysierten US-amerikanischen Unternehmengruppen, während Transport-und Kommunikationsunternehmen, die in den USA an dritter Stelle lagen, unter den kanadischen Teilnehmern an der Studie die größte Häufigkeit an D&0-Forderungen aufwiesen.

Die Studie von 1998 ist die 21. in einer Serie von Studien zur D&0-Haftung und die erste von Tillinghast - Towers Perrin nach ihrer Übernahme durch Watson Wyatt"s Risk & Insurance Services im April 1998 erstellte Erhebung. Sie basiert auf den Antworten von 1.386 Unternehmen, die in den USA tätig sind und von denen mehr als 31 % über ein Anlagevermögen von mehr als US$ 1 Mrd. verfügen. Ferner nahmen 94 kanadische Unternehmen an der Studie teil. Die Studie wurde vom Research Committee of the Risk and Insurance Management Society (RIMS) gebilligt.

Der vollständige Bericht kann gegen Vorauszahlung von US$ 395 per Telefon bei Mary Maze, Tel. (USA) 312-609-9347, per Fax 312-609-9393, per E-Mail unter mazem@towers.com oder schriftlich unter folgender Adresse bestellt werden:

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