Bemerkenswertes Energiekonzept für das "Jahrhundert der Sonne" Photovoltaik - förderungswürdiger Hoffnungsmarkt

Wien (OTS) - Erste positive Reaktionen hat das Konzept für eine bundeseinheitliche Förderung der Photovoltaik ausgelöst, das der Bundesverband Photovoltaik in der Wirtschaftskammer Österreich an alle österreichischen Landeshauptleute, die zuständigen Ministerien und Energiesprecher versandt hat. In Wien wird es der Gemeinderat am 29. April diskutieren. Photovoltaik, die Sonnenenergie in hochwertige elektrische Energie umwandelt, verzeichnet zwar weltweit beachtliche Wachstumsraten, die hohen Kosten der Energieerzeugung verhindern jedoch den wettbewerbsfähigen Einsatz, informiert Ing. Bernd J. Rumplmayr, Obmann des Bundesverbandes. Weitere Verbesserungen der Technologie und Größendegressionseffekte in Herstellung und Vertrieb könnten die Kosten kontinuierlich senken. Mit dem Konzept einer bundesweiten Förderung der Photovoltaik auf Basis ELWOG - der Anteil des verkauften Stroms aus alternativen Energien muß in Österreich bis 2005 auf 3 Prozent steigen - sollen die derzeitigen, regional und zeitlich begrenzten, Regelungen durch einheitliche Förderrichtlinien ersetzt und der Einsatz der Mittel effizienter werden. Die Herstellungsprozesse der Photovoltaikmodule, bereits auf dem Weg zur Großserienfertigung, und neue Technologien von Solarzellen, führen laufend zu Kostenreduzierungen. Das Positionspapier des Bundesverbandes sieht in der Förderung der Photovoltaik die Erschließung eines Wachstumsmarktes mit großem Potential, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Eröffhung neuer Exportchancen. Mit einem langfristig flächendeckenden Förderungsprogramm könnte Österreich eine internationale Vorreiterrolle spielen. Durch Förderung der Photovoltaik sind langfristig Erzeugungskosten erreichbar, die mit den etablierten Technologien wettbewerbsfähig sind, was auch eine von der Wiener Universität für Bodenkultur erstellte Studie (Markus F. Hofreither, Institut für Wirtschaft, Politik und Recht) errechnet hat. Unter den Rahmenbedingungen der Förderung nennt das Positionspapier die Einhaltung eines österreichischen Wertschöpfungsanteils der Anlage durch die Komponenten und die Installation, um die Nutzen der Förderung österreichischen Unternehmen zukommen zu lassen. Die Einspeisungsvergütung ist Ländersache. Sie haben dafür 6 Monate Zeit entsprechende Verordnungen auszuarbeiten und die Preise festzulegen, die z.B. für die Einspeisung von 1 kWh in das öffentliche Stromnetz vergütet werden. Das Konzept des Bundesverbandes Photovoltaik wurde im Sinne des EU-Weißbuches erarbeitet, nach dem bis zum Jahr 2010 der Anteil der erneuerbaren Energien verdoppelt werden soll. Im Jahrhundert der Sonne" - so wird das 21. Jahrhundert proklamiert, -muß auch das vorbildhaft ökologisch ausgerichtete Österreich Zeichen setzen. Der Durchbruch der Photovoltaik wäre eines, sagt Rumplmayr.

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