Seit einem Jahr gibt es das Landes-Pflegetelefon

Gute Auslastung durch Behinderte und ihre Angehörigen

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich hat seit einem Jahr - genau seit dem 17. April des Vorjahres - ein eigenes "Pflegetelefon". Unter der Telefonnummer 02742/200-6320 oder zum Ortstarif über die zuständige Bezirkshauptmannschaft erhält man bei der Abteilung Sozialhilfe des Amtes der NÖ Landesregierung Auskünfte über das Angebot der Pflege von Angehörigen und der sozialen und sozialmedizinischen Dienste. Auch über die Kurzzeitpflege und die Höhe des Pflegegeldes kann man Erkundigungen einziehen. Das "Pflegetelefon" ist von Montag bis Freitag von 9 bis 10 Uhr besetzt bzw. darüber hinaus über die mail-box erreichbar und wurde über Betreiben von Landesrätin Traude Votruba eingeführt.

Vor allem Anfragen über die Höhe des Pflegegeldes, zu den sozialen und sozialmedizinischen Diensten und der sozialrechtlichen Absicherung von Pflegepersonen waren Themen. "Das Echo war überdurchschnittlich gut", war zu hören. Und Landesrätin Votruba hält fest, daß nur deshalb viele Angebote und Möglichkeiten nicht in Anspruch genommen wurden, weil die Betroffenen oft zu wenig Bescheid darüber wußten.

Auch auf Bundesebene zählt man auf eine derartige Einrichtung. Das Sozialservice des Bundesministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales ist unter der Telefonnummer 01/5441597-300 erreichbar. Pflegebedürftige mit Pensionsanspruch erhalten das Bundes-Pflegegeld. Bedürftige ohne Pensionsanspruch werden durch das Land unterstützt, also meist Behinderte und mitversicherte Ehegatten. Anspruch auf eine Landesunterstützung hatten 1998 rund 8.000 Bedürftige. Das Land wendete im Vorjahr ungefähr 640 Millionen Schilling auf. Informationen darüber gibt auch die Broschüre "Soziale Dienste in Niederösterreich", die bei den Gemeinden und den Bezirkshauptmannschaften aufliegt.

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