NÖ Straßenmeistereien setzen verstärkt auf Hackgutheizungen

Kostengünstiger und weniger CO2-Emissionen

St.Pölten (NLK) - Seit Jahren ist der NÖ Straßendienst bemüht, auch umweltverträgliche Formen der Energiegewinnung zu forcieren. Dabei sind neben Windkraftanlagen, Wärmepumpen und Sonnenkollektoren vor allem Hackgutheizungen im Vormarsch, weil sie zu den effizientesten und kostengünstigsten Varianten der Energiegewinnung zählen. Das wird nun auch anhand einer betriebswirtschaftlichen Untersuchung der Hackgutheizungen in den 20 niederösterreichischen Straßenmeistereien, die bereits über eine derartige Anlage verfügen, untermauert. Stellt man nämlich die durchschnittlichen Investitionskosten von 3,4 Millionen Schilling für eine Hackgutheizung den Kosten für eine vergleichbare Ölfeuerungsanlage (etwa 1,3 Millionen Schilling) und den Einsparungen beim Holzrückschnitt (Transport, kostenpflichtige Entsorgung in Deponien etc.) sowie den geringeren Energiekosten gegenüber, so amortisiert sich eine derartige Anlage bereits nach rund fünf Jahren.

Abgesehen von dieser rein finanziellen Betrachtungsweise gibt es auch noch ökologische und volkswirtschaftliche Gründe. Zum einen wird damit ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen geleistet, zum anderen verringert sich die Abhängigkeit von Energielieferanten aus dem Ausland. Gleichzeitig bleibt durch die Anmietung von Geräten wie Häckslern und dem unter Umständen erforderlichen Zukauf von Hackgut die Wertschöpfung in der Region, was auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen, insbesondere in der Landwirtschaft, beiträgt.

Hackgut ist auf jeden Fall in großer Menge vorhanden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muß der Gehölzbestand entlang der Straßen regelmäßig geschnitten bzw. entfernt werden. Das ist einerseits aufgrund der Erhaltung des Lichtraumprofils und der Sichtweiten notwendig, andererseits müssen die Verkehrsteilnehmer auch vor umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen geschützt werden. Dieses Material muß anschließend abtransportiert und entsorgt werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Verbrennen im Freien ist im allgemeinen nicht mehr erlaubt. Die Straßenmeistereien, die bereits über Hackgutheizungen verfügen, können nun das anfallende Holz auf Stapel legen, trocknen lassen und ohne vorherige Zerkleinerung zu Hackschnitzeln verarbeiten, einlagern und bei Bedarf verheizen.

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