Hans Jörg Schimanek (FP) zu Donau-Oder-Elbe-Wasserweg: Transporte auf dem Wasser dienen Ökologie und Ökonomie.

St. Pölten (OTS) - Für die raschestmögliche Erstellung einer grenzüberschreitenden Machbarkeitsstudie sprach sich heute Abend Ex-Landesrat Hans Jörg Schimanek (FP) bei einer Diskussionsveranstaltung in Straßhof (NÖ) zum Thema "Donau-Oder-Elbe-Wasserweg" aus.

Das Weinviertel und speziell die Marchfeldregion hätten in den letzten Jahren einen gewaltigen strukturellen Aderlaß im Wirtschaftsbereich - etwa durch den Abbau Tausender Arbeitsplätze bei der OMV oder durch die Schließung bei Unilever - zu verkraften gehabt. Die Verwirklichung des Donau-Oder-Elbe-Wasserweges könnte nunmehr die Region zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort bei gleichzeitiger Nutzung vielfältiger Freizeitresouren machen, stellte der freiheitliche Politiker fest.

"Auf der anderen Seite muß aber auch eine mögliche Beeinträchtigung oder sogar Zerstörung einiger Bereiche des Nationalparks Donauauen berücksichtigt werden. Daher ist vorerst eine grenzüberschreitende Machbarkeitsstudie unter Einbindung aller beteiligten Länder - Tschechien. Polen, Deutschland und Österreich -unbedingt erforderlich, ehe man sich über Detailfragen unterhalten kann", sagte Schimanek. Erst nach einer seriösen Untersuchung aller Problemstellungen könne die Frage beantwortet werden, ob bei diesem genzüberschreitenden 300-Milliarden-Projekt Ökologie und Ökonomie aufeinander abgestimmt werden können.

Abschließend forderte der freiheitliche Politiker zwecks zielführender Arbeit eine Zusammenlegung der Kompetenzen. "Solange die Verantwortlichkeiten auf Wirtschafts- und Verkehrsministerium aufgeteilt sind und man dort - so scheints - mehr gegeneinander statt miteinander arbeitet, wird es wohl kaum seriöse Lösungen geben".

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