Landesrat Sobotka ein Jahr im Amt

Erste Bilanz über die Ressorts Umwelt und Raumordnung

St.Pölten (NLK) - Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, vor einem Jahr vom Bürgermeister von Waidhofen an der Ybbs zum Ressortverantwortlichen für Umwelt, Raumordnung und Finanzen in Niederösterreich avanciert, zog heute in St. Pölten eine Bilanz über sein erstes Jahr Regierungstätigkeit. In Zahlen ausgedrückt bedeutet diese ein Arbeitspensum von 328 Gemeindebesuchen, rund 160.000 gefahrenen Kilometern und der Bearbeitung von nahezu 500 persönlichen Anliegen.

Sein Verständnis von Umweltpolitik faßte Sobotka dabei in den vier Säulen Ausbau des ökologischen Wertewandels, Bewahrung der natürlichen Ressourcen, nachhaltige Wirtschaftsweise und Lebensqualität für die Zukunft zusammen. Besonders erfreut zeigte sich Sobotka über den Umstand, daß sein Konzept, mit ökologischen Anliegen in die gesamte Regierungsbreite zu gehen, voll aufgegangen sei und von nahezu allen Mitgliedern aktiv unterstützt werde. Viele Initiativen und Pilotprojekte hätten sich bewährt, jetzt gehe es darum, sie auch flächendeckend umzusetzen.

So soll sich der heurige Schwerpunkt der bis 2003 laufenden Naturgartenaktion "Gesund halten, was uns gesund hält" zu einer Offensive "ohne erhobenen Zeigefinger" gegen die Gentechnologie auswachsen. Die Umweltzertifizierung des NÖ Umwelt-Systems (NUS) soll nach der Testphase in den Krankenhäusern Waidhofen/Ybbs und Baden sowie der BH Krems im Schneeballsystem auf das ganze Land ausgeweitet werden. Im Verkehrsbereich gilt es, das Netz an Gastankstellen langfristig zu verdichten und im Vorfeld eines für Sommer geplanten "Elektro-Grand-Prix" die Kommunen vom sinnvollem Einsatz von Elektrofahrzeugen zu überzeugen.

Bei dem NÖ-spezifischen Klimabündnisziel, bis zum Jahr 2000 100 Gemeinden zum Beitritt zu bewegen, habe man mit dem derzeitigen Stand von 51 Gemeinden bereits jetzt das Sommer-Plansoll erreicht. Mit einer/m eigenen Anti-Atom-Beauftragten will sich Niederösterreich verstärkt gegen die Atomkraft positionieren, wobei die Bemühungen schwerpunktmäßig vor allem der Slowakei gelten.

Im Bereich der Raumordnung hat sich Sobotka dem Motto "Nicht Räume ordnen, sondern gestalten" verschrieben und führte als wesentliche Schritte die Novellierung des Raumordnungs-Gesetzes, die Auflassung von Teilen der Gesundheitsraumordnung und das in Ausarbeitung befindliche Programm "Raumordnung 2000 plus" an. Zudem kündigte Sobotka ein Freiflächenkonzept für den Südraum von Wien an, mit dem Erholungsräume geschaffen bzw. bewahrt werden sollen. Mit den kleinregionalen Entwicklungsprogrammen wie EREG sei es erstmals gelungen, bei Raumordnungsentwürfen tatsächlich grenzüberschreitend zu agieren.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK