Flußbautagung 1999 im Wiener Rathaus

Wien, (OTS) Wie können von den Experten im Wasserbau die ökologischen mit den technischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden ? Dieses für den Lebensraum der Bewohner von Stadt und Land gleich wichtige Thema ist Schwerpunkt der "Flußbautagung 1999" vom 26. bis 29. April im Wiener Rathaus. Veranstalter ist
das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Organisator und Gastgeber ist das Bundesland Wien, vertreten durch die MA 45 -Wasserbau. Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten findet die von österreichischen und internationalen Experten beschickte Flußbautagung wieder in Wien statt.

Viele wasserbauliche Maßnahmen, bei denen die ökologisch-technische Übereinstimmung im begrenzten Raum der Stadt nur schwer durchführbar sind, wurden in Wien bereits bzw. werden derzeit umgesetzt: der Hochwasserschutz, Verbesserung der
Grundwasserstände durch die Errichtung des Kraftwerkes Freudenau, Belebung der Altarme in den Donauauen und anderer Donaualtarme wie z.B. der Alten Donau, dem Mühlwasser und dem Pratergewässer, Renaturierung von Wienerwaldbächen, dem Wienfluß und dem Liesingbach.
Das ist Anlaß für einen breiten Erfahrungsaustausch von an Flüssen tätigen Fachleuten. Mit dem folgenden Programm sollen starke Impulse für zukünftige Gewässerentwicklungen geboten werden.

Programm der Tagung

Am Montag, den 26. April um 14.00 Uhr ist in der Volkshalle
des Wiener Rathauses die Eröffnung der Tagung. Begrüßen werden für Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer Sektionschef Wolfgang
Stalzer, Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Wiens Umweltstadtrat Fritz Svihalek. Experten aus Zürich und München werden unter anderem an diesem Nachmittag referieren.

Ab Dienstag, den 27. April findet die "Flußbautagung 1999" im Wappensaal und dem anschließenden Steinsaal statt. Vormittags gibt es Vorträge zum Hochwasserschutz Wienfluß und ein Experte aus China wird über die Wasserwirtschaft am Yangtze und die Hochwasserereignisse 1998 berichten. Ab 11.15 Uhr gibt es eine Exkursion zum Wienerwaldsee mit u.a. Besichtigung des Hochwasserbeckens.

Am Mittwoch, den 28. April wird ab 8.30 Uhr über die Wasserwirtschaft im Donaubereich referiert und diskutiert. Ab 13
Uhr gibt es eine Exkursion, in der die Gewässervernetzung Alte Donau - Lobau sowie die Donauhochwasserschutzanlagen gezeigt
werden.

Am Donnerstag, den 29. April werden ab 10 Uhr die EU-
Programme in der Wasserwirtschaft dargestellt, wasserrechtliche Fragen behandelt und mit einer Zusammenfassung der Tagung endet diese um 12 Uhr.

Die Kolleginnen und Kollegen der Medien sind herzlichst eingeladen, an der Tagung und an den Exkursionen teilzunehmen. An letzteren können die Medienvertreter kostenlos (die Tagung ist generell kostenlos) teilnehmen, eine Anmeldung ist aus
Platzgründen aber unbedingt erforderlich!

Anmeldungen und Programminformationen im Sekretariat der MA
45 - Wasserbau, Tel.: 488 29/98 511. Bei der Tagung selbst gibt es am Eröffnungstag einen Pressetisch mit Informationsmaterialien und Fotos. (Schluß) ma

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft
Renate Marschalek
Tel.: 4000/81 070
Mag. Susanne Brandstetter
Tel.: 714 09 50/18

PID-Rathauskorrespondenz: www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK