Maderthaner: Ausbildung stärkt Exportkraft

Wirtschaftskammer Österreich unterstützt heimischen Export-Nachwuchs mit jährlich 3,6 Mio Schilling

Wien (PWK) - "Der Export ist Österreichs Wirtschafts- und Wohlstandsmotor Nummer eins. Damit sich unser Außenhandel auch in Zukunft kräftig entwickelt, ist eine forcierte Ausbildung des Export-Nachwuchses in Österreich unerläßlich", betonte der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner, anläßlich der Präsentation des neuen Fachhochschul-Studienganges für Exportmanager, der im Herbst am Internationalen Management Center (IMC) in Krems seinen Betrieb aufnimmt. ****

Der Wirtschaftskammer Österreich mit ihrer Außenwirtschaftsorganisation, die mit dem weltweiten Netz von 84 Außenhandelsstellen einen wesentlichen Beitrag zum Florieren des heimischen Exportes leistet, liegt die Exportschulung seit jeher sehr am Herzen. "Über die Exportakademie unterstützt die WKÖ neun Lehrgänge mit insgesamt 3,6 Mio Schilling pro Jahr", berichtete Maderthaner. Hauptzielgruppe dafür sind Mitarbeiter von Exportfirmen, aber auch Maturanten und Studenten.

Außerdem wird das an den Handelsakademien jüngst eingerichtete Fach "Marketing und Internationale Geschäftstätigkeit" von der WKÖ durch Lehrunterlagen und die Organisation von Weiterbildungs-Seminaren zu Außenhandelsthemen unterstützt. Auch die AHS-Fremdsprachenwettbewerbe in Englisch und Französisch organisiert die Exportakademie der Wirtschaftskammer mit, da Sprachen eine wichtige Voraussetzung für Exporttätigkeiten darstellen.

Als auf der Wirtschaftsuniversität Wien der Lehrstuhl "Betriebswirtschaftslehre des Außenhandels" eingeführt wurde, stellte die WKÖ damals ebenfalls Startkapital in der Höhe von 2 Mio Schilling zur Verfügung. "Derzeit ist man bemüht, einen zweiten Lehrstuhl Außenhandel einzurichten, bei dem wir uns wiederum finanziell beteiligen werden", sagte Maderthaner.

Als sehr bedeutend für Österreichs Exportzukunft strich der WKÖ-Präsident auch besonders die Fachhochschul-Studiengänge hervor. "Speziell für den Export gibt es derzeit einen einzigen in Eisenstadt. Umso wichtiger ist die Einrichtung eines weiteren solchen Studienganges, wie er heuer in Krems starten wird. Mit dieser äußerst praxisnahen Ausbildungsform gelingt es auf ideale Art und Weise der heimischen Wirtschaft vermehrt exportorientierte Manager zuzuführen und somit Österreichs Exportkraft weiter zu stärken", zeigte sich Maderthaner überzeugt.

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