Auer: Land NÖ setzt mit Mitteln der Kindergartenmilliarde Schwerpunkte bei Kindergruppen und Horten

Flächendeckende Einrichtung von Kleinkindergruppen in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Die rund 100 Millionen Schilling, welche das Land Niederösterreich in den Jahren 1999 und 2000 aus den Mitteln der Kindergartenmilliarde des Bundes erhält, werden schwerpunktmäßig für die Förderung von Kleinkindergruppen, Kinderhorten sowie Kindergartengruppen verwendet. Der Betrag wird vom Land und den Gemeinden verdoppelt, womit rund 200 Millionen Schilling für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrchtungen in unseren Gemeinden zur Verfügung stehen. Derzeit prüfen die verantwortlichen Ressorts der Landesregierung die vorliegenden Förderansuchen, mit den entsprechenden Entscheidungen ist in den nächsten Wochen zu rechnen", freut sich die Sozialsprecherin und NÖ Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, über die bevorstehenden Investitionen in Kinderbetreuungseinrichtungen.****

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muß in unserer
Gesellschaft einen höheren Stellenwert bekommen. Dabei gilt es, neben der Flexibilisierung der Wirtschaft auch auf die Flexibilisierungserfordernisse auf Seiten der berufstätigen Frauen und der Familien Rücksicht zu nehmen und diesen zu entsprechen. Dies erfordert nicht nur intelligente und individuelle Arbeitszeitmodelle, sondern auch eine flexible und entsprechend
der Nachfrage orientierte Kinderbetreuung. Die überwiegende Mehrheit jener Frauen, die zwar einen Beruf ausüben möchten, aber derzeit nicht berufstätig sind, sehen in fehlenden und auch unflexiblen Kinderbetreuungseinrichtungen den Grund ihrer beruflichen Abstinenz.

"Deshalb setzten die NÖ Sozialdemokraten in der Familienpolitik in Niederösterreich entsprechende Schwerpunkte. Die Anhebung der Familienhilfe auf die von der SPÖ geforderte Höhe des Karenzgeldes von mindestens 6.000 Schilling, die Ausweitung des Bezieherkreises sowie die flächendeckende Einrichtung von Kleinkindergruppen in Niederösterreichs Kindergärten sollen mithelfen, daß Familie und Beruf sich nicht ausschließen, sondern eine echte Wahlfreiheit gegeben ist”, so die SPNÖ-Frauenvorsitzende abschließend. (Schluß) fa

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