Spatenstich für Neubau des Krankenhauses Korneuburg

Verbund mit Stockerau sichert optimale Gesundheitsversorgung

St.Pölten (NLK) - Das neue Gesundheitskonzept des Landes Niederösterreich macht es möglich: Nach 20 Jahren Diskussion um den Bestand des Krankenhauses Korneuburg, nach ständigem Um- und Ausbau und wiederholter Infragestellung des Standortes fand heute die Spatenstichfeier zu einem Neubau des Krankenhauses Korneuburg statt. Mit einem Kostenaufwand von rund 700 Millionen Schilling wird in fünf Jahren Bauzeit ein neues Spital errichtet, das als Teil des neuen Krankenhausverbundes Korneuburg - Stockerau die spitalsmäßige Vollversorgung der Region Weinviertel und des Wiener Umlandes sicherstellen kann.

Landesrat Dr. Hannes Bauer bezeichnete den Spatenstich als Beginn der Umsetzung des neuen, in den letzten Monaten ausgehandelten Krankenanstaltenkonzeptes, bei dem Niederösterreich in fünf Versorgungsregionen eingeteilt wird und das davon ausgeht, die in den einzelnen Krankenanstalten so hervorragend praktizierte Teamarbeit auf mehrere Krankenhäuser auszudehnen und auf eine Region zu übertragen. Dadurch sei es möglich, "höchsten medizinischen Standard in einem menschlichen Umfeld zu verwirklichen".

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bezeichnete den tatsächlichen Beginn dieses Neubaues als Symbol dafür, daß in der Gesundheitspolitik des Landes ein neues Kapitel beginne. Dies bedeutet den Endpunkt für die wechselvolle Vorgeschichte des Korneuburger Krankenhauses. Daß es nicht früher zu einer Lösung des Standortproblemes gekommen sei, müsse man der rasanten Entwicklung der Medizintechnik und dem exorbitant steigenden Geldbedarf zuschreiben. 700 Millionen Schilling Investition bedeute aber auch eine Stärkung der Wirtschaft und eine weitere Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Mit ausschlaggebend für das Gelingen des Vorhabens sei die gute Zusammenarbeit der zuständigen Landesräte Sobotka und Bauer mit dem Gesundheitsministerium gewesen, betonte Pröll.

Gesundheitsministerin Eleonore Hostasch gab dem schönen Gefühl Ausdruck, als fünfter Minister seit Beginn der Diskussion um die Standorte Korneuburg und Stockerau nunmehr bei der Realisierung einer vernünftigen Lösung dabei zu sein. Niederösterreich habe mehr als andere Bundesländer zur Bewältigung der Probleme im Gesundheitswesen beigetragen. Hier werde der Grundsatz verwirklicht, beste medizinische Qualität bei ökonomischem Einsatz der Ressourcen zu wahren. Dies entspreche voll den Zielen der österreichischen Gesundheitsreform, hob Hostasch hervor.

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