Mega-Baumarkt: Wirtschaftskammer hat nicht zugestimmt

WK wird erst in der Begutachtung Stellung nehmen

SALZBURG (HKS). Wie der Berichterstattung mancher Medien zu entnehmen ist, hätte die WK Salzburg nunmehr im Zuge der Koalitionsverhandlungen der offensichtlichen Reduzierung der Mega-BauMax-Verkaufsfläche von 16.000 auf 12.000 m2 offenbar
zugestimmt. "Davon kann keine Rede sein", stellte heute, Montag,
19. 4., Wirtschaftskammerdirektor Dr. Wolfgang Gmachl in einer Reaktion auf die am Sonntag abgeschlossenen
Koalitionsverhandlungen mit Nachdruck fest. Eine Reduktion von
25% der Mega-BauMax-Verkaufsfläche kann nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Die Baumarktfläche, in der auch der Baustoffhandel Platz finden muß, muß weiter verringert werden. "Die Wirtschaftskammer wird in der Begutachtung zu den Ansuchen
der Gemeinde Wals-Siezenheim konkret Stellung nehmen", sagte Dr. Gmachl. Zwar sei es positiv zu werten, daß die Expansionswut der Gemeinde Wals-Siezenheim offenbar reduziert werden soll. An den grundsätzlichen Bedenken der Wirtschaftskammer, daß im Airport-Center eine für die Wirtschaftsstruktur des Landes negative
Ballung an Handelsfläche zusammenkommt, ändert sich nichts.
Ein positives Signal sei die Absicht, bei der Genehmigung von Handelsgroßformen in Zukunft ein Einzelprüfverfahren einzuführen. Damit wird dem langjährigen Wunsch der Wirtschaftskammer endlich entsprochen. Die damit verbundene Anpassung der Beurteilungskriterien an die sog. "Farnleitner-Verordnung" ist
auch im Sinne der Rechtssicherheit der potentiellen Investoren.

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